NFL Tour
| Herausgeber: | Electronic Arts |
| Entwickler: | EA Big |
| Genre: | Sport |
| Multiplayer: | Ja |
| Plattformen: | PS3 Xbox360 |
Electronic Arts bringt bekanntlich zu jeder großen Sportart jährlich einen Titel heraus, der sich manchmal nur in Nuancen von seinem Vorgänger unterscheidet. Um diesen Zyklus etwas aufzulockern erscheinen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Spin-Offs, die einen etwas anderen Fokus pflegen. Schnelle Action, eingängige Steuerung und spektakuläre Manöver, das macht die Spiele aus dem Studio EA Big aus. NFL Tour ist eines dieser Spiele.
Schon in der ersten Partie werden Football-Veteranen den Unterschied zu den üblichen NFL-Regeln feststellen. Das Spielfeld ist um ein Drittel kleiner, und komplett von einer Wand umgeben. Tore gibt es eben sowenig wie Kicks, und auch die Spielzeit wurde auf wenige Minuten verkürzt. Zusatzpunkte können nach einem Touchdown durch einen erneuten Lauf in die Endzone gewonnen werden. Ein Lauf von der fünf Yard Linie bringt dabei einen, ein Lauf von der zehn Yard Linie zwei Zusatzpunkte. Danach wird der Ball nicht in Richtung des Gegners getreten, sondern geworfen. Kleine Regelkunde
Die restlichen Regeln sollten allerdings bekannt sein. Ein Team befindet sich immer in der Offensive und muss innerhalb von vier Versuchen mindestens zehn Yards vorankommen. Dringen sie bis zur gegnerischen Endzone vor, gibt es sechs Punkte, so wie den angesprochenen Zusatzversuch. Schaffen sie es in nicht die zehn Yards in den vier Versuchen zu überwinden bekommt das andere Team den Ball. Außerdem sind Ballverluste möglich, wenn einem Spieler der Ball aus der Hand rutscht, oder ein Pass abgefangen wird. So weit, so typisch.
Die restlichen Regeln sollten allerdings bekannt sein. Ein Team befindet sich immer in der Offensive und muss innerhalb von vier Versuchen mindestens zehn Yards vorankommen. Dringen sie bis zur gegnerischen Endzone vor, gibt es sechs Punkte, so wie den angesprochenen Zusatzversuch. Schaffen sie es in nicht die zehn Yards in den vier Versuchen zu überwinden bekommt das andere Team den Ball. Außerdem sind Ballverluste möglich, wenn einem Spieler der Ball aus der Hand rutscht, oder ein Pass abgefangen wird. So weit, so typisch.
Arcade Feeling
Auch unwissende Zuschauer erkennen sofort, dass es sich bei NFL Tour nicht um ein normales Football-Spiel handelt. Auf einem knallbunten Kunstrasen laufen kaum gepolsterte Spieler auf, die nicht einmal einen Helm tragen. Auch die Manöver sind untypisch. Während die Offensive die üblichen Pässe und Läufe spielt, zeichnet sich das Spiel der Defense durch spektakuläre Ramm-Attacken, und sogar Ringer-Würfe aus. Bei besonders harten Kollisionen zoomt die Kamera an das Geschehen heran, und zeigt den Aufschlag, der von einer sichtbaren Druckwelle im Stil des Egoshooters F.E.A.R. begleitet wird. Leider fehlt eine Replay-Funktion, mit der man sich die Zusammenstöße noch einmal in aller Ruhe zu Gemüte führen kann. Die Stadionwand kann sich ebenfalls als entscheidender Faktor erweisen. Verteidiger können die Wand nutzen um einen Läufer in die Enge zu treiben, und mit einem Stoß gegen die Begrenzung effektiv außer Gefecht zu setzen. Angreifer können die Oberkante der an der Wand angebrachten, etwa 1,50 Meter hohen Polster nutzen, um kurzzeitig oberhalb der heranstürzenden Verteidiger hinweg zu laufen.
Auch unwissende Zuschauer erkennen sofort, dass es sich bei NFL Tour nicht um ein normales Football-Spiel handelt. Auf einem knallbunten Kunstrasen laufen kaum gepolsterte Spieler auf, die nicht einmal einen Helm tragen. Auch die Manöver sind untypisch. Während die Offensive die üblichen Pässe und Läufe spielt, zeichnet sich das Spiel der Defense durch spektakuläre Ramm-Attacken, und sogar Ringer-Würfe aus. Bei besonders harten Kollisionen zoomt die Kamera an das Geschehen heran, und zeigt den Aufschlag, der von einer sichtbaren Druckwelle im Stil des Egoshooters F.E.A.R. begleitet wird. Leider fehlt eine Replay-Funktion, mit der man sich die Zusammenstöße noch einmal in aller Ruhe zu Gemüte führen kann. Die Stadionwand kann sich ebenfalls als entscheidender Faktor erweisen. Verteidiger können die Wand nutzen um einen Läufer in die Enge zu treiben, und mit einem Stoß gegen die Begrenzung effektiv außer Gefecht zu setzen. Angreifer können die Oberkante der an der Wand angebrachten, etwa 1,50 Meter hohen Polster nutzen, um kurzzeitig oberhalb der heranstürzenden Verteidiger hinweg zu laufen.
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