Dawn of War: Soulstorm
| Herausgeber: | THQ |
| Entwickler: | Relic |
| Genre: | Strategie |
| Multiplayer: | Ja |
| empf. Alter: | ab 16 Jahren |
| Plattformen: | PC |
Seit Jahren begeistert die Dawn of War Serie Fans des Echtzeitstrategiegenres. Grund für die anhaltende Euphorie ist eine scheinbar perfekte Mixtur aus actionreichen Gefechten, einem komplexen Technologiebaum, gutem Ressourcenmanagement und dem ansprechenden Szenario. Nach den beiden AddOns "Winter Assault" und "Dark Crusade" erscheint mit "Soulstorm" nun die dritte Erweiterung, die sich alternativ auch ohne das Hauptprogramm spielen lässt. Wir sind mit den beiden neuen Fraktionen in die Schlacht gezogen und schildern unsere Eindrücke...
Wie schon bei "Dark Crusade" benötigt ihr zum Spielen von "Soulstorm" nicht zwingend das Hauptprogramm. Wer nur die aktuelle Erweiterung nutzt, ist im Spiel auf die beiden neuen Kriegsfraktionen beschränkt, während seine Gegner aus allen nunmehr neun Parteien rekrutiert werden können. Habt ihr dagegen das Hauptprogramm und ältere Erweiterungen vorliegen, genügt die Eingabe der Seriennummern, um Zugriff auf alle Rassen zu haben. Der Umfang von "Soulstorm" ist durchaus beachtlich. Im Kampagnenmodus zieht ihr mit den "Sisters of Battle" oder den "Dark Eldar" in eine empirische Schlacht, die sich sogar auf mehrere Planeten erstreckt. Am Spielprinzip wurde nichts verändert - noch immer wählt ihr auf einer Landkarte, in welches Gebiet ihr als nächstes vorrückt, um anschließend in gewohnter Echtzeitmanier gegen eure Gegner zu bestehen.
Technische Stagnation
Die Tatsache, dass ihr die Gefechte auf unterschiedlichen Planeten bestreitet, schlägt sich in wenigen frischen Terraintypen nieder. Völlig neu ist eine Art Dschungelszenario, das mit farbenfroher Vegetation für optische Abwechslung sorgt. Auch die Eislandschaften wurden verfeinert und bieten neuerdings Schneestürme, die den Spieler schon beim reinen Anblick frösteln lassen. Aus technischer Sicht, gibt es jedoch nichts neues zu berichten. Noch immer kommt die, bereits aus dem viele Jahre alten ersten Teil bekannte, Grafikengine zum Einsatz. Was damals für Begeisterung sorgte, ist inzwischen nur noch als mittelmäßig zu bezeichnen. Gelungen sind nach wie vor die vielen unterschiedlichen Einheitentypen, die allesamt sehenswert animiert wurden. Im normalen Spielbetrieb fallen dann auch die relativ geringe Polygonzahl und die grob aufgelösten Texturen kaum auf. Erst wenn ihr das Geschehen in der höchsten Zoomstufe aus nächster Nähe betrachtet, offenbart die Engine ihre Altersschwäche. Grandios sind dagegen noch immer die effektreichen Feuergefechte, bei denen Flammenwerfen, farbenfrohe Laser und Mündungsfeuer für eine bizarre Kriegsatmosphäre sorgen.
Die Tatsache, dass ihr die Gefechte auf unterschiedlichen Planeten bestreitet, schlägt sich in wenigen frischen Terraintypen nieder. Völlig neu ist eine Art Dschungelszenario, das mit farbenfroher Vegetation für optische Abwechslung sorgt. Auch die Eislandschaften wurden verfeinert und bieten neuerdings Schneestürme, die den Spieler schon beim reinen Anblick frösteln lassen. Aus technischer Sicht, gibt es jedoch nichts neues zu berichten. Noch immer kommt die, bereits aus dem viele Jahre alten ersten Teil bekannte, Grafikengine zum Einsatz. Was damals für Begeisterung sorgte, ist inzwischen nur noch als mittelmäßig zu bezeichnen. Gelungen sind nach wie vor die vielen unterschiedlichen Einheitentypen, die allesamt sehenswert animiert wurden. Im normalen Spielbetrieb fallen dann auch die relativ geringe Polygonzahl und die grob aufgelösten Texturen kaum auf. Erst wenn ihr das Geschehen in der höchsten Zoomstufe aus nächster Nähe betrachtet, offenbart die Engine ihre Altersschwäche. Grandios sind dagegen noch immer die effektreichen Feuergefechte, bei denen Flammenwerfen, farbenfrohe Laser und Mündungsfeuer für eine bizarre Kriegsatmosphäre sorgen.
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