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Call of Duty: World at War
Call of Duty: World at War
 
Herausgeber:    Activision
Entwickler:    Treyarch
Genre:    Egoshooter
Multiplayer:    Ja
empf. Alter:    Keine Jugendfreigabe
Plattformen:  PC  Xbox360  PS3  Wii
 
Das Gejammer unter den Fans war groß, als bekannt wurde, dass der jüngste Teil der beliebten Call of Duty Serie wieder von Entwickler Treyarch entwickelt würde. Waren sich doch alle der Qualität des Vorgängerspiels unter Infinity Wards Fahne bewusst. Nun steht World at War zum Test bereit und wir klären, ob die Serie den hohen Qualitätsstandard halten kann!
 
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Dass es für die großen Publisher ein riesiges Geschäft ist, alljährlich einen neuen Teil einer beliebten Spieleserie auf den Markt zu werfen, ist kein Geheimnis. Passionierte Spieler vermissen darin leider viel zu häufig Innovationen oder die nötige Abwechslung, die eine Serie auch auf Dauer interessant macht. Dass Call of Duty mittlerweile ein jährliches Update spendiert bekommt, erinnert schon fast an die Sportspiele der großen Konkurrenz mit dem E und dem A im Logo.
So lässt Publisher Activision die hauseigene Spieleserie Call of Duty von nunmehr zwei Herstellern produzieren, welche dann im jährlichen Wechsel ihren Teil zur aktuellen und nostalgischen Kriegsführung auf den geneigten Käufer niederprasseln lassen.
 
Dass der aktuelle Teil keine Zahl 5 sondern nur noch den Untertitel "World at War" auf der Verpackung stehen hat, beweist wohl einmal mehr, dass wir zukünftig mehr Call of Duty Spiele als Police Academy Teile zu sehen bekommen werden. Nun ja, eine große Zahl 14 auf der stolzen Spielehülle vermittelt ja auch eher einen etwas abgedroschenen Eindruck als denn Neugierde auf Innovation...
 
 
Früher war alles besser?
Nach "Modern Warfare", dem ersten Titel der Call of Duty Reihe, welcher in der heutigen Zeit spielt und so großen Erfolg verbuchen und Spieler sowie Kritiker auf der ganzen Welt erstrahlen ließ, ist es schon etwas verwunderlich, dass Activision nun wieder auf das mittlerweile etwas abgedroschene WW2-Szenario setzt. Zu oft haben die Spieler dieser Welt den D-Day nachgespielt oder mit der Waffe im Anschlag die Normandie gestürmt, als dass man mit dem zweiten Weltkrieg noch irgendwas Überraschendes inszenieren könnte...
 
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Big in Japan
In World at War schlüpft der Spieler in die virtuelle Haut zweier Protagonisten: Zum einen in Private Miller auf Seiten der US-Navy und in die Uniform des Private Petrenko auf Seiten der Russen. Zu Beginn des Spiels findet sich der US-Navy-Soldat in japanischer Gefangenschaft und muss mit ansehen, wie seine Kollegen hingerichtet werden. Kurz bevor der Spieler dasselbe Schicksal erleidet, wird er von deinen amerikanischen Kollegen gerettet und bekommt eine Waffe in die Hand gedrückt. Das Spiel startet in voller Action, überall explodieren Strohhüte, Feuer breitet sich aus und im Dunkel der Nacht lässt sich kaum Freund von Feind unterscheiden. Schnell bemerkt der Spieler die Unterschiede zu vorangegangenen Call of Duty Titeln: Die Japaner! Sie stürmen in Massen oder alleine auf den Spieler und dessen Kollegen zu, um diese mit lautem Geschrei auf ihren Katana aufzuspiessen. Diese schnellen Attentate der Gegner fordern die ganze Aufmerksamkeit und Wachsamkeit des Spielers. Die dichte Vegetation in den Levels der Insel Peleliu laden die Gegner zu hinterhältigen Angriffen und gut getarnten Verstecken ein. Den ansässigen Flugplatz zu sichern, ist die Mission in der ersten Kampagne. Hier muss sich der Serienkenner den Gegebenheiten anpassen und die KI der Gegner kalkulieren können. Denn auch, wenn die japanischen Scharen (die gut und gerne in riesigen Gruppen respawned werden) Deckung hinter Blockaden und der Levelarchitektur suchen, so rennen dem Spieler auch massenhaft aggressive Widersacher mit gezücktem Katana vor die Linse. Hierbei und bei geworfenen Granaten, ist Vorsicht das oberste Gebot. So kann man bei den Sprengkörpern wahlweise das Weite suchen oder schnell handeln und diese dem Gegner Retour entgegen schleudern.
 
Bei den doch recht häufigen Heldentoden beruhigen fair platzierte Speicherpunkte die Nerven des Spielers. Generell ist die Präsentation in ihrem Gesamtbild vorbildlich. So stören nur kurze und mit superb inszenierten Filmen kaschierte Ladezeiten zu Beginn eines Levels den Spielfluss. Während der Missionen läuft das Spiel flüssig und ohne Ladezeiten durch.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 89%
Sound 87%
Gameplay 83%
Motivation 83%
Multiplayer 89%
So testen wir
 
 
 
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