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Devil May Cry 4
Devil May Cry 4
 
Herausgeber:    Capcom
Entwickler:    Capcom
Genre:    Action
Multiplayer:    Nein
empf. Alter:    ab 16 Jahren
Plattformen:  PC  Xbox360  PS3
 
Unpünktlich zu einer Party zu erscheinen ist unhöflich. Noch unhöflicher ist es, uneingeladen zu einer Party zu erscheinen. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es, dann auch noch den Gastgeber zu erschießen. Dass sich der geheimnisvolle Unbekannte im dunkelroten Mantel einen Teufel um Konventionen schert, ist spätestens jetzt klar. Und schon ist der Spieler mitten drin in einem Action-Abenteuer, das seinesgleichen sucht...
 
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Wer hat weißblonde Haare, immer einen coolen Spruch auf den Lippen, trägt einen wehenden Mantel und ein riesiges Schwert auf dem Rücken? Falsch geraten, Dante heißt er nicht. Anders als in den drei Vorgängern werdet ihr als Spieler in die Schlacht geworfen, um „den Neuen“ zu Ruhm und Dämonenkills zu führen. Nero, seines Zeichens Findelkind, Streuner und Halbdämon wartet mit einer Reihe frischer Moves und stylischer Tricks auf, um die Höllenbande das Fürchten zu lehren.
 
 
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Soll der Teufel doch weinen
Von Fans der Serie im Vorfeld kritisch beäugt, macht der neue Held der Stunde einen guten Eindruck, zumal sein rechter Arm – der Devil Bringer, blau leuchtend und rot geschuppt – optisch einen Vorgeschmack auf das liefert, was in ihm schlummert. Mittels dessen dämonischer Kraft räumt der junge Nero denn auch kräftig auf unter der Höllenbrut, neben gewohnter Schwert- und Pistolenakrobatik lassen rohe Muskelkräfte ein Wimmern durch des Spielers Gegner laufen. Heranziehen, in den Boden stampfen, aus der Luft pflücken, in die Wand schmettern, so ziemlich jede Form von brutaler Gewalt wird durch ein paar gut getimte Tastendrucke ausgeübt. Doch auch für diverse Minipuzzles hält das gute Stück her, nebenbei leuchtet er besonders verheißungsvoll, wenn man sich einem Geheimversteck oder einer Zusatzmission nähert.
 
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Das hat Stil
Natürlich ist ein solches Game von seiner Konsolenherkunft beeinflusst, so dass ein Gamepad nahezu dringend empfohlen werden muss, obwohl die Steuerung per Tastatur recht gut umgesetzt ist, einzig die Kamerasteuerung ist in der Standardbelegung fiel zu weit vom restlichen Geschehen entfernt, um bequem zu sein. Allerdings zeigt die Kameraperspektive nahezu immer eine perfekte Ansicht des Geschehens, trotzdem macht die teuflische Hatz mit einem ordentlichen Knopfknochen mehr Laune.
Je nach gekonnter Kampfweise gibt es Stilpunkte, die sich direkt in Extrabelohnungen niederschlagen, welche nach Abschluss jeder Mission – oder auch bei speziellern Statuen innerhalb der Level – in allerlei Nützliches investiert werden können. So kauft man sich neue Moves für Schwert oder Dämonenarm, wertet seinen Lebensbalken auf oder erwirbt sich die allseits beliebten Continues.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 95%
Sound 70%
Gameplay 85%
Motivation 90%
So testen wir
 
 
 
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