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Splinter Cell: Double Agent
Splinter Cell: Double Agent
 
Herausgeber:    Ubisoft
Entwickler:    Ubisoft
Genre:    Action
Multiplayer:    Ja
empf. Alter:   
Plattformen:  GC  PC  PS2  Xbox  Xbox360  PS3  Wii
 
Es ist ein finsterer Tag in der „Splinter Cell“-Geschichte: Sam Fisher landet als mehrfacher Mörder hinter dicken Gefängnismauern. Wie kann sich der NSA-Doppelagent aus dieser Bredouille befreien? Wir haben einen ersten Blick auf das neue Stealth-Game aus dem Hause Ubisoft geworfen.
 
Wer Schleichspiele mag, dem wird Sam Fisher sicherlich ein Begriff sein. Der bärbeißige Spezialagent hat mittlerweile bereits drei haarsträubend spannende PC- und Konsolenabenteuer hinter sich. Ein Ende ist nicht abzusehen! Schließlich steht der vierte Teil der Serie unter dem Titel „Splinter Cell: Double Agent“ bereits in den Startlöchern. „Schon wieder ein alljährliches Update“, hören wir die Spötter schon schreien. Nein, diesmal haben sich die Entwickler besonders storytechnisch viel Mühe investiert, um den guten alten Sam im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Wir hatten die Gelegenheit, „Splinter Cell: Double Agent“ bereits vor dem Release präsentiert zu bekommen.
 
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Bitter, gebrochen und depressiv
Zugegeben, Sam Fisher war nie ein Freund großer Worte oder gar guter Witze. Aber in „Splinter Cell: Double Agent“ erwischt das Leben es den markigen Schleicher eiskalt. Im Jahr 2008 stirbt seine geliebte Tochter bei einem Verkehrsunfall. Der Täter: Ein betrunkener Autofahrer. Für Sam bricht die Welt zusammen. Er zieht sich zurück, spricht mit niemandem. Sein NSA-Chef und väterlicher Freund Irving Lambert sieht dies mit großer Besorgnis. Daher beschließt er seinen einstigen Superagenten als Ablenkung auf einen simplen Undercovereinsatz zu schicken.
So fingiert die NSA gemeinsam mit Fisher einen Banküberfall, bei dem Sam angeblich 15 unschuldige Menschleben auf dem Gewissen haben soll. Die Öffentlichkeit ist empört! Das Gerichtsurteil ist eindeutig: Sam wandert lebenslänglich hinter schwedische Gardinen. Doch dies alles geschieht nur, damit Fisher dort Kontakte zu Jamie Washington, einem Mitglied der unbedeutenden Splitterorganisation James Brown’s Army (kurz JBA), knüpfen kann.
 
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Freund oder Feind
Kaum im Hochsicherheitsgefängnis von Ellsworth, Kansas, angelangt, trifft Sam auch auf seine Zielperson. Mit kahl geschorenem Schädel ist es nun seine Aufgabe, sich das Vertrauen des Knackis zu erschleichen. Und wie geschieht dies? Durch meist brutale Hilfestellungen oder gar den Ausbruch aus dem Knast. So hat Jamie massiv Probleme mit einem Muskel bepackten Mithäftling, der ihn allzu gerne mit kiloschweren Hantelstangen verdrischt. Und hier übernehmt ihr den Neu-Sträfling Sam Fisher: Natürlich greift ihr eurem Knastkumpanen unter die Arme und nehmt den Widersacher hinterrücks in den Schwitzkasten. Aber was jetzt? Brecht ihr ihm das Genick, freut sich der kleine Sadist Jamie Washington darüber wie ein Kind. Aber Sams Kollegen von der NSA runzeln über solche kaltblütigen Morde nur die Stirn. Schließlich soll es bei ihren Aufträgen stets so wenig Opfer wie möglich geben.
Knockt ihr den Häftling also aus, bekommt ihr beim anschließenden Ausbruch Probleme. Jamie vertraut euch (noch) nicht. Und warum sollte er euch dann seine Knarre in die Hand drücken, um ihm damit Deckung zu geben? Da ballert der Terrorist doch lieber selbst drauf los – dumm gelaufen.
 
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