Zoomumba
Übernehme den Zoo und baue ihn aus. Wilde Kreaturen wollen gehegt und gepflegt werden, um glückliche und vor allem zahlende Besucher anlocken. Immer neue Ausbaumöglichkeiten und Tiere helfen dir, den perfekten Zoo zu erschaffen.
Dass die Führung eines Zoos, kein leichtes Vergnügen ist, weiß man seit John Cleese sich in WildeKreaturen mit Bruce Springsteens Schildkröte herumschlagen musste. Diese fehlt bei ZooMumba, einem Aufbau-Spiel von Bigpoint, zwar, aber es bleiben mehr als genug andere Tiere übrig, für die ihreine möglichst ansprechende Heimstatt schaffen könnt. Ausgestattet dafür seid ihr in ZooMumba mit einem schmalen Startbudget und etwas Baufläche.Hier zieht ihr die ersten Gehege, baut ein paar Wege zwischen diesen, damit die Besucher eureSchützlinge auch finden, und stellt noch ein paar Buden für Erfrischungen dazwischen. Jetzt noch einpaar Zebras, Pinguine und Löwen dazu und schon seid ihr bereit für die große Eröffnung. Leider versorgen sich zwar die Besucher selber an eueren Ständen, um die Tiere müsst ihr euchjedoch schon noch selber kümmern, was auch einen guten Teil der Spielzeit veranschlagt. Nahrungund Wasser müssen vorhanden sein und, weil ausmisten wahrscheinlich nicht zu dem niedlichenLook des Spiels gepasst hätte, wird halt zur Pflege in ZooMumba das Fell gebürstet. Schließlich machtes den zahlenden Gästen mehr Spaß, nicht gänzlich verwilderte Löwen zu sehen. Für Nachwuchs sorgen eure Tiere selbst und wer Männchen und Weibchen zusammen im Käfig lässt,kann sich bald auf herzallerliebsten Nachwuchs freuen, der natürlich besonders gut beim Publikumankommt. Man kennt ja das Knut-Phänomen. Die Pflege und Fütterung der Tiere verschlingt dabeiUnmengen an PetPennys, der ZooMumba-Währung. Die Besucher müssen also zufrieden sein, denndurch sie kommen ja wieder neue Pennys in die Kasse. Wichtig ist dabei der Aufbau des Zoos, damit die Gäste nicht gelangweilt zu lange Wege zurücklegenmüssen und ihnen immer eine Gelegenheit geboten wird, ein paar Extra-Pennys an den Ständenauszugeben. Alternativ dürft ihr euch in ZooMumba um Tagesaufgaben kümmern, die euch kleineQuesten geben, in denen ihr Extra-Belohnungen sammelt oder ihr geht im weiter fortgeschrittenenSpiel auf Safaris. Hier kann man besonders seltene Tiere ergattern, die natürlich besonders vieleBesucher anlocken. ZooMumba ist ein gutes Spiel für Leute, die nicht so viel Wert auf Clans und Gilden legen. DieInteraktion zwischen den Spielern ist nicht sonderlich ausgeprägt. Ihr könnt euch andere Zoosanschauen –natürlich auch mit dem eigenen prahlen – und Mails verschicken, aber Tierhandel bietetZooMumba nicht. Dafür kann man sich jedoch austauschen, welche Tiere sich wie wohlfühlen undwas wohl der verborgene Zoo sein könnte. Solltet ihr mal große Erweiterungen planen oder aber die eigenen PetPennys knapp werden, könntihr auf ZooDollar zurückgreifen. Diese werden mit echten Euros gekauft und lassen sich einerseitszum Umtausch in Pennys verwenden oder als Bezahlung für Helfer, die bei der Pflege von Zoo undTieren unterstützen. Wer es nicht eilig hat, halbwegs erfolgreich wirtschaftet und auf Helfer-Hilfeverzichten kann, findet in ZooMumba ein wirklich schönes und preiswertes Aufbau-Spiel.
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