Schießen, schleichen, taktieren – jetzt auch auf der PSP!
„Feind gesichtet,“ knarzt es aus den Lautsprechern der PSP. Schnell bringen wir uns in Sicherheit. „Vorrücken,“ murmeln wir in das Mikro und schon robbt unser KI-Kollege Lonestar durch das Dickicht. Endlich haben wir den Gegner im Blickfeld. Mit einem gewaltigen Wurf schleudern wir ihm eine Blendgranate direkt vor die Füße. Der in braun gekleidete Schurke taumelt zurück. „Angriff!“ Lonestar schlägt gnadenlos zu. Eine kurze Gewehrsalve später liegt der Ganove im Staub.
Die SOCOM-Serie hat im Playstation2-Sektor eingeschlagen wie eine Splitterbombe. Als eines der wenigen Spiele besitzt der taktische Militär-Shooter eine feste Online-Fangemeinde und eine riesige Clan-Community. Da war es nur eine Frage der Zeit bis sich die Macher von Zipper Interactive auch an die PSP-Version heranwagen. Wer jetzt glaubt, die strategischen Grabenkämpfe kommen auf dem kleinen Display nicht rüber, sieht sich getäuscht. Auch im Handheld-Format macht SOCOM eine prima Figur und überzeugt besonders mit seinen vielfältigen Features und dem tollen Online-Modus. Anders als bei der PS2-Version schrumpften die Entwickler die Eingreiftruppe in Fireteam Bravo auf zwei Soldaten zusammen. Am eigentlichen Spielprinzip hat sich hingegen wenig geändert: In den vier Schurkenstaaten Marokko, Chile, Südasien und Polen gehen die ambitionierten Anti-Terror-Experten auf Ganovenjagd. Natürlich müssen erneut Geiseln befreit, Gebäude infiltriert und üble Gangster-Bosse ausgeschaltet werden. Zudem aktiviert man immer wieder neue Aufgaben, indem man die Levels genauer erkundet und geheime Gegenstände wie Aktenkoffer entdeckt. Kleinere Diebestouren durch die Missionen lohnen sich also! Ähnlich wie auf dem GameCube haben PS2-Besitzer auch die Möglichkeit das Crossover-Feature zu benutzen. Mit Hilfe eines USB-Kabels verbindet man die Playstation2-Version SOCOM 3 mit der PSP-Variante Fireteam Bravo. Auf diese Weise können neue Waffen, Levels oder andere Boni aktiviert und die Spielstände abgeglichen werden. Für fanatische SOCOM-Anhänger stellt dieses Feature garantiert einen netten Zusatz dar.
Mit taktischen Marschrouten wie dem „Flankieren“ oder „Eindringen und sichern“ werden die alles andere als clever agierenden Gegner aus ihren Löchern getrieben. Selbst im mittleren Schwierigkeitsgrad reagieren die Pappkameraden nämlich sehr langsam und blasen nur selten selbst zur Großoffensive. Stattdessen zögern sie so lange, bis sie selbst von heißem Blei nieder gestreckt wurden. Solche Fehler sind ärgerlich und mindern besonders den Spaß an der ansonsten gut ausbalancierten Solo-Kampagne. Denn wer will schon hilflose Opfer vor die Flinte bekommen?
Die Umsetzung der Steuerung verlief ebenfalls nicht komplett reibungslos. Mit Hilfe der rechten Schultertaste visiert man die Gegner an, mit der X-Taste wird geschossen. Da fällt gerade zu Beginn die Umstellung schwer. Insbesondere bei Gefechten mit mehreren Widersachern gerät das Ziel-System oft ins Straucheln. Ständiges Korrigieren des Auto-Aims ist die Folge. Bevor man sich also in Online-Duelle wagt, sollte man daher ausgiebig die Solo-Kampagne spielen. Da sind schließlich die Ziele ein wenig langsamer auf den Beinen. Immerhin herrscht beim Schießen eine ähnlich realistisch Physik vor wie bei dem großen SOCOM-Bruder: Sprintet der Soldat, ist es wesentlich schwieriger einen präzisen Treffer zu landen. Erst durch hinknien beruhigt sich der aufgeregte Militär und lässt mit einem Blick durch das Zielfernrohr genaue Schüsse zu.
Der eigentliche Garant für den Erfolg von SOCOM: Fireteam Bravo stellt allerdings der wirklich gelungene Multiplayer-Part dar. Im lokalen ad-hoc-Modus treten bis zu zehn Mitspielern gleichzeitig in Teams gegeneinander an. Wichtig: Dabei benötigt jeder die Original-Version von Fireteam Bravo. Auf über einem Dutzend Karten und in insgesamt fünf Modi treten erneut Terrors gegen Seals an. Das Repertoire reicht von Suppression (erledige alle Gegner) bis zum witzigen Extraction-Modus, wo man Geiseln aus einem Camp befreien muss. Besonders praktisch: Absprachen können dabei über das mitgelieferte Headset getroffen werden. Über W-LAN lässt sich Fireteam Bravo sogar mit bis zu 16 Spielern gleichzeitig online zocken.
Mit taktischen Marschrouten wie dem „Flankieren“ oder „Eindringen und sichern“ werden die alles andere als clever agierenden Gegner aus ihren Löchern getrieben. Selbst im mittleren Schwierigkeitsgrad reagieren die Pappkameraden nämlich sehr langsam und blasen nur selten selbst zur Großoffensive. Stattdessen zögern sie so lange, bis sie selbst von heißem Blei nieder gestreckt wurden. Solche Fehler sind ärgerlich und mindern besonders den Spaß an der ansonsten gut ausbalancierten Solo-Kampagne. Denn wer will schon hilflose Opfer vor die Flinte bekommen?
Die Umsetzung der Steuerung verlief ebenfalls nicht komplett reibungslos. Mit Hilfe der rechten Schultertaste visiert man die Gegner an, mit der X-Taste wird geschossen. Da fällt gerade zu Beginn die Umstellung schwer. Insbesondere bei Gefechten mit mehreren Widersachern gerät das Ziel-System oft ins Straucheln. Ständiges Korrigieren des Auto-Aims ist die Folge. Bevor man sich also in Online-Duelle wagt, sollte man daher ausgiebig die Solo-Kampagne spielen. Da sind schließlich die Ziele ein wenig langsamer auf den Beinen. Immerhin herrscht beim Schießen eine ähnlich realistisch Physik vor wie bei dem großen SOCOM-Bruder: Sprintet der Soldat, ist es wesentlich schwieriger einen präzisen Treffer zu landen. Erst durch hinknien beruhigt sich der aufgeregte Militär und lässt mit einem Blick durch das Zielfernrohr genaue Schüsse zu.
Der eigentliche Garant für den Erfolg von SOCOM: Fireteam Bravo stellt allerdings der wirklich gelungene Multiplayer-Part dar. Im lokalen ad-hoc-Modus treten bis zu zehn Mitspielern gleichzeitig in Teams gegeneinander an. Wichtig: Dabei benötigt jeder die Original-Version von Fireteam Bravo. Auf über einem Dutzend Karten und in insgesamt fünf Modi treten erneut Terrors gegen Seals an. Das Repertoire reicht von Suppression (erledige alle Gegner) bis zum witzigen Extraction-Modus, wo man Geiseln aus einem Camp befreien muss. Besonders praktisch: Absprachen können dabei über das mitgelieferte Headset getroffen werden. Über W-LAN lässt sich Fireteam Bravo sogar mit bis zu 16 Spielern gleichzeitig online zocken.
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