Revolution in der Neuen Welt!
Alte "Civilization"-Fans, die schon seit den Anfängen der Spiele-Serie mit Kult-Status dabei sind, hoffen schon lange auf eine Neuauflage der äußerst erfolgreichen "Colonization"-Erweiterung von 1994. Die Erwartungen sind also hoch gesteckt. Ob der dritte Zusatz von "Sid Meier's Civ IV" diese auch erfüllen kann, haben wir für euch erspielt.
Endlich ist es da, das neue "Colonization". Präsentiert sich im prachtvollen Pixelkleid der überarbeiteten "Civilization IV"-Engine und soll uns an den Top-Seller vergangener Tage erinnern. Was es auch schafft, denn das süchtig machende Prinzip des rundenbasierten Strategiespiels ist natürlich gleich geblieben. Doch was steckt genau drin?
Civ für Fortgeschrittene
Vor allem eine Menge Herausforderung! Denn während die Grundlagen des Gameplays gleich geblieben sind, werden auch gewiefte "Civ"-Veteranen Ihre Strategie den Gegebenheiten des Spiels anpassen müssen, um Erfolg zu haben. Die Frage "Warum?" ist leicht zu erklären, wenn wir uns "Colonization" etwas genauer ansehen. Es spielt in der Zeit der Kolonisierung Nord- und Süd-Amerikas zwischen dem 15. und dem späten 18. Jahrhundert. Die Spielziele, welche die Entwickler daraufhin festgelegt haben, waren logisch vorgegeben und lauten: nicht kartografierte Gebiete erforschen, neues Land für eure Siedlungen erobern und den neuen Staat schließlich durch eine Revolution vom Mutterland abnabeln. Ihr habt also andere Sorgen, als mit wehenden Fahnen in den Krieg zu ziehen.
Schwierige Anfangsphase
Anfangs noch am Tropf des Heimatlands solltet ihr erst einmal so viele Kreuze pro Siedlung wie möglich produzieren. Je mehr Kreuze eure Bürger erwirtschaften, desto schneller kommen frustrierte Auswanderer aus den spielbaren Nationen England, Spanien, Holland oder Frankreich nach. Und genau diese sind dringend nötig, um in der Neuen Welt möglichst schnell ein florierendes Wirtschafts- und Handelssystem aufzubauen. Wenn dieser Part erledigt ist, muss die Anzahl der so genannten Freiheitsglocken gesteigert werden, was in euren Bürgern den Wunsch nach einem unabhängigen Staat erwachen lässt. Was kein Wunder ist, zumal diese im Spielverlauf mehr und mehr durch ihren gierigen König ausgesaugt werden. Erhöhte Steuern, Sondergebühren und den ringküssenden Bückling spielen, sind hier an der Tagesordnung. Immer unter Zeit- und Aktionsdruck, ist es damit aber noch nicht getan. Im Gegenteil, denn spätestens jetzt sollten eure Militärstreitmacht und die Verteidigungsanlagen stark genug sein, um dem Expeditions-Truppen eures Königs standhalten zu können. Und deren Angriff wird kein Ringelpietz mit Anfassen, soviel können wir euch versprechen!
Hoher Anspruch, hoher Spielspaß
Insgesamt also, wie eingangs schon erwähnt, eine Herausforderung, selbst für erfahrene "Civ"-Spieler. Ihr werdet sicher mehr als einen Versuch brauchen, bis ihr das System beherrscht. Denn nur wenn ihr alles perfekt kontrolliert, könnt ihr den vorgegebenen Zeitplan einhalten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - macht es sehr viel Spaß, die neuen Funktionen zu erforschen und nach mehreren Anläufen schließlich die erste, erfolgreiche Revolution zu starten. Wenn sich das Ganze fast etwas zu stressig anhört, dürfen wir euch aber beruhigen. Im normalen und im Szenario-Modus dürfen Anfänger, trotz des vorgegebenen Zeitrahmens, jeweils die Spielgeschwindigkeit verstellen. So wird euch mehr Zeit gegeben, bis das gefürchtete "noch 100 Runden" erscheint und eure Revolution erfolgreich abgeschlossen sein muss.
Amerika von seiner schönsten Seite
Die spielbaren Karten reichen von Nordamerikas oberstem Zipfel Alaska bis nach Feuerland am untersten Ende Südamerikas. Entsprechend interessant sind auch die vielen unterschiedlichen Regionen gestaltet. Dank der überarbeiteten Grafik-Engine sieht alles etwas weicher und somit nicht mehr so unnatürlich kantig aus. Man hat sich bei den Menüs zwar vom Stil her an das Original gehalten, allerdings ist das eben leider nicht mehr wirklich zeitgemäß. Insofern wären uns schmucke 3-D-Grafiken an mancher Stelle lieber gewesen, als in Erinnerungen zu schwelgen. Insgesamt hätte ich mir persönlich zwar noch ein paar mehr Verbesserungen erhofft, doch dafür sind auf der Haben-Seite auch die System-Anforderungen relativ moderat geblieben. Die abgespielte Musik ist zur jeweiligen Epoche, Stimmung oder Situation passend. Allerdings ist es auch Geschmackssache, ob euch das zeitgenössische Cello-Geklimper und andere altertümliche Musik gefallen. Sonstige Hintergrund-Geräusche und Effekte geben keinen Grund zum Meckern, auch wenn uns nichts sensationell Neues aufgefallen ist.
Gemeinsam macht es immer noch am meisten Spaß!
Zusätzlich zum traditionellen LAN- und Internet-Spielmodus erwarten euch ein Hot-Seat-Modus das Spiel mit bis zu vier Gegnern an einem PC, eine Spielart für direkte IP-Verbindungen und ein langsamer Email-Modus, in dem ihr per elektronischem Postverkehr kommuniziert. Teilweise erscheinen die Spiele noch schwieriger als im Einzelspiel, da ihr euch nicht nur um die rechtzeitige Revolution, sondern auch um Mitspieler kümmern müsst, die mitunter wesentlich aggressiver vorgehen, als die Computer-Gegner. Uns haben an den Mehrspieler-Matches die taktischen Finessen und kleinen Sticheleien am meisten Freude bereitet. Vor allem der Freibeuter tut hier gute Dienste, denn damit könnt ihr eure Mitspieler unerkannt ärgern!
Civ für Fortgeschrittene
Vor allem eine Menge Herausforderung! Denn während die Grundlagen des Gameplays gleich geblieben sind, werden auch gewiefte "Civ"-Veteranen Ihre Strategie den Gegebenheiten des Spiels anpassen müssen, um Erfolg zu haben. Die Frage "Warum?" ist leicht zu erklären, wenn wir uns "Colonization" etwas genauer ansehen. Es spielt in der Zeit der Kolonisierung Nord- und Süd-Amerikas zwischen dem 15. und dem späten 18. Jahrhundert. Die Spielziele, welche die Entwickler daraufhin festgelegt haben, waren logisch vorgegeben und lauten: nicht kartografierte Gebiete erforschen, neues Land für eure Siedlungen erobern und den neuen Staat schließlich durch eine Revolution vom Mutterland abnabeln. Ihr habt also andere Sorgen, als mit wehenden Fahnen in den Krieg zu ziehen.
Schwierige Anfangsphase
Anfangs noch am Tropf des Heimatlands solltet ihr erst einmal so viele Kreuze pro Siedlung wie möglich produzieren. Je mehr Kreuze eure Bürger erwirtschaften, desto schneller kommen frustrierte Auswanderer aus den spielbaren Nationen England, Spanien, Holland oder Frankreich nach. Und genau diese sind dringend nötig, um in der Neuen Welt möglichst schnell ein florierendes Wirtschafts- und Handelssystem aufzubauen. Wenn dieser Part erledigt ist, muss die Anzahl der so genannten Freiheitsglocken gesteigert werden, was in euren Bürgern den Wunsch nach einem unabhängigen Staat erwachen lässt. Was kein Wunder ist, zumal diese im Spielverlauf mehr und mehr durch ihren gierigen König ausgesaugt werden. Erhöhte Steuern, Sondergebühren und den ringküssenden Bückling spielen, sind hier an der Tagesordnung. Immer unter Zeit- und Aktionsdruck, ist es damit aber noch nicht getan. Im Gegenteil, denn spätestens jetzt sollten eure Militärstreitmacht und die Verteidigungsanlagen stark genug sein, um dem Expeditions-Truppen eures Königs standhalten zu können. Und deren Angriff wird kein Ringelpietz mit Anfassen, soviel können wir euch versprechen!
Hoher Anspruch, hoher Spielspaß
Insgesamt also, wie eingangs schon erwähnt, eine Herausforderung, selbst für erfahrene "Civ"-Spieler. Ihr werdet sicher mehr als einen Versuch brauchen, bis ihr das System beherrscht. Denn nur wenn ihr alles perfekt kontrolliert, könnt ihr den vorgegebenen Zeitplan einhalten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - macht es sehr viel Spaß, die neuen Funktionen zu erforschen und nach mehreren Anläufen schließlich die erste, erfolgreiche Revolution zu starten. Wenn sich das Ganze fast etwas zu stressig anhört, dürfen wir euch aber beruhigen. Im normalen und im Szenario-Modus dürfen Anfänger, trotz des vorgegebenen Zeitrahmens, jeweils die Spielgeschwindigkeit verstellen. So wird euch mehr Zeit gegeben, bis das gefürchtete "noch 100 Runden" erscheint und eure Revolution erfolgreich abgeschlossen sein muss.
Amerika von seiner schönsten Seite
Die spielbaren Karten reichen von Nordamerikas oberstem Zipfel Alaska bis nach Feuerland am untersten Ende Südamerikas. Entsprechend interessant sind auch die vielen unterschiedlichen Regionen gestaltet. Dank der überarbeiteten Grafik-Engine sieht alles etwas weicher und somit nicht mehr so unnatürlich kantig aus. Man hat sich bei den Menüs zwar vom Stil her an das Original gehalten, allerdings ist das eben leider nicht mehr wirklich zeitgemäß. Insofern wären uns schmucke 3-D-Grafiken an mancher Stelle lieber gewesen, als in Erinnerungen zu schwelgen. Insgesamt hätte ich mir persönlich zwar noch ein paar mehr Verbesserungen erhofft, doch dafür sind auf der Haben-Seite auch die System-Anforderungen relativ moderat geblieben. Die abgespielte Musik ist zur jeweiligen Epoche, Stimmung oder Situation passend. Allerdings ist es auch Geschmackssache, ob euch das zeitgenössische Cello-Geklimper und andere altertümliche Musik gefallen. Sonstige Hintergrund-Geräusche und Effekte geben keinen Grund zum Meckern, auch wenn uns nichts sensationell Neues aufgefallen ist.
Gemeinsam macht es immer noch am meisten Spaß!
Zusätzlich zum traditionellen LAN- und Internet-Spielmodus erwarten euch ein Hot-Seat-Modus das Spiel mit bis zu vier Gegnern an einem PC, eine Spielart für direkte IP-Verbindungen und ein langsamer Email-Modus, in dem ihr per elektronischem Postverkehr kommuniziert. Teilweise erscheinen die Spiele noch schwieriger als im Einzelspiel, da ihr euch nicht nur um die rechtzeitige Revolution, sondern auch um Mitspieler kümmern müsst, die mitunter wesentlich aggressiver vorgehen, als die Computer-Gegner. Uns haben an den Mehrspieler-Matches die taktischen Finessen und kleinen Sticheleien am meisten Freude bereitet. Vor allem der Freibeuter tut hier gute Dienste, denn damit könnt ihr eure Mitspieler unerkannt ärgern!
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