Ponyrama
Ponys sind niedlich aber nicht einfach zu handhaben. Baue in Ponyrama einen erfolgreichen Reiterhof für die kleinen Pferde auf, in dem sich sowohl die Zwei- als auch die Vierbeiner wohlfühlen.
„Das Leben ist kein Ponyhof“ pflegt man zu sagen, aber Ponyrama behauptet einfach mal ganz keck das Gegenteil. Der eigene Wahlspruch, dass das Leben eben doch ein Ponyhof sei, mutet angesichts der harten Wirtschafts-Kalkulationen in diesem Aufbauspiel etwas putzig an. Denn hier wird schnell klar, dass das der Ponyhof eben doch wie das Leben sein kann. Mit beidem kann es auch schon mal den Bach runtergehen. Damit das nicht passiert, fangt ihr in Ponyrama wie immer klein an und lasst die Ponys jenseits des ersten Anschau-Exemplares weitgehend außen vor. Schließlich zahlen Ponys keine PonyPennys, sondern verfuttern sie. Ganz im Gegensatz zu den zahlenden Gästen, die ihr mit einem schön ausgebauten Gasthof und ein paar Alibi-Pony-Anleihen anlocken müsst. Diese Leute bleiben auch gerne, nur müsst ihr euch um das Auschecken selber kümmern, um abkassieren zu können. Eine etwas seltsame Regelung, aber es ist wohl ein Landgasthof, wo der Chef sich noch kümmert. Seid ihr bereit und habt ein gewisses Polster an PonyPennys auf der hohen Kante, geht es an die Vierbeiner, die dann die Gäste in Scharen anlocken. Baut in Ponyrama Scheunen und Gatter auf grünen Wiesen und füllt diese mit ganzen Ponyherden. Hier stehen euch viele verschiedene Sorten vom Shetland-Klassiker bis zu fantasievollsten Züchtungen zur Verfügung. Jeder findet sein Traumpony, nur kann es manchmal auch ein extrem teurer Traum sein. Solltet ihr euch diesen erfüllen, müsst ihr das Tier auch gut füttern und pflegen. In Ponyrama findet sich eine umfangreiche Auswahl an diversen Futtersorten, und da jedes Pony so seine Eigenheiten hat, muss man schon ganz schön rotieren, um die Herde bei Laune zu halten. Deko-Gegenstände lassen den Hof noch hübscher wirken, so wie der Waschplatz die Ponys, nachdem sie sich verausgabt haben, wieder in Form bringt. Damit die Tiere nicht nur eine Deko für die Gäste darstellen, trainiert ihr sie und nehmt auch an Wettbewerben teil. Wird ein Tier krank, müsst ihr euch in Ponyrama auch darum kümmern, der Quarantänestall muss dafür so wie auch die Trainingsboxen und der Rest des Hofes in Schuss und sauber gehalten werden. Das kann schon mal in Arbeit ausarten, insoweit sind die anzuheuernden Helfer nicht unwillkommen. Für diese müssen Goldmöhren investiert werden und die sind selten. Entweder ihr verdient sie euch hart und einzeln in den Questen oder ihr bezahlt echte Euros dafür. Mit den Goldmöhren lässt sich in Ponyrama auch noch schneller Land dazukaufen und mehr PonyPennys sammeln, solltet ihr es eilige haben. Jedoch gehört Ponyrama weitestgehend in die Kategorie der Aufbauspiele, wo man mit Geduld und Fleiß ebenso weit kommt, wie mit realem Geld. Entsprechend vergleichbarer Spiele bleibt der Mehrspieler-Ansatz schlicht. Tauscht euch in Chat und Foren aus, gebt Besichtigungen auf euren Höfen und guckt, wer das tollste Pony hat. Darüber hinausgehende Koop-Spiele werden nicht geboten. Ponyrama sieht extrem niedlich aus und das täuscht darüber hinweg, dass hier eine der schwierigeren Aufbau-Simulationen auf euch wartet. Bis ihr euch zurücklehnen könnt und den perfekten Ponyhof geschaffen habt, dürftet ihr eine ganze Weile bestens unterhalten sein.
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