Soffpuppen revolutionieren den Videospielmarkt!
Was auf den ersten Blick wie ein kindgerechtes Hüpfspielchen anmutet, stellt Sonys derzeit größte Videospielhoffnung dar. Den kleinen Stoffpuppen, liebevoll "Sackboys" genannt, wird die Rolle des Konsolenzugpferdes zuteil, da Little Big Planet selbstverständlich exklusiv für die PS3 erscheint. Was sich hinter dem Spiel verbirgt und warum die simple Fassade nahezu geniale Spielmechanismen verbirgt, erfahrt ihr im Test!
Lange wurde es angekündigt, nun liegt es uns endlich vor - Little Big Planet. Doch was steckt eigentlich in diesem Titel? Ganz einfach, jede Menge Spielspaß. Zunächst mal besticht das Spiel durch die sympathische Präsentation, die wohl Spieler aller Altersgruppen ansprechen dürfte. Die Helden von Little Big Planet sind die "Sackboys" und "Sackgirls", kleine Stoffpuppen, die ihr nach eigenen Wünschen gestalten könnt. Je mehr Levels ihr im Spiel bewältigt und je geschickter ihr euch dabei anstellt, desto mehr Stoffe, Kleidungsstücke und Accessoires stehen für die individuelle Gestaltung der Puppen bereit. Bis zu vier Spieler können kooperativ am Spiel teilnehmen. Das Anmelden der entsprechenden Anzahl von Sixaxis Controllern genügt und schon tummelt ihr euch mit Freunden in den fantastisch gestalteten Spielwelten.
Leichter Einstieg, gute Steuerung
Im Offlinemodus beginnt ihr eine Reise quer über den Erdball, der euch Levels unterschiedlicher Szenarien präsentiert. Direkt zu Spielbeginn werdet ihr mit einem kurzen, interaktiven Tutorial, das übrigens ausgezeichnet gesprochen wurde, mit den Grundzügen der Steuerung vertraut gemacht. Auch die ersten Levels haben zunächst noch Tutorial Charakter, da ihr überall Hinweise bekommt, wie ihr euren Punktestand verbessern oder weitere Extras freispielen könnt. Die Steuerung von Little Big Planet ist denkbar einfach. Mit dem linken Analogstick bewegt ihr euren Sackbock, während ihr mit der X-Taste springt. Ein kurzer Druck auf die Taste sorgt für einen kleinen Hüpfer, während langes Drücken für einen ordentlichen Satz sorgt. Die Levelgestaltung ist übrigens so ausgelegt, dass ihr euren Sackboy nicht nur zweidimensional über den Bildschirm scheuchen müsst, sondern gleichzeitig auch die Tiefendimension berücksichtigen solltet.
Witzige Steuerungsfinessen
Eine durchaus wichtige Steuerungsergänzung ist die R1 Taste, mit der sich euer Sackboy an allem festkrallt, was aus Stoff gefertigt oder wenigstens mit Stoff überzogen ist. Auf diese Weise kann er sich an schwingenden Objekten festhalten, Stoffkisten verrücken und vieles mehr. Alle weiteren Steuerungsfinessen sind eher der "Nice to have" Kategorie zuzuordnen, da sie zwar mitunter zu witzigen Ergebnissen führen, jedoch keinen spielerischen Wert haben. So dürft ihr beispielsweise mit Kombinationen aus L2 und linkem Stick beziehungsweise R2 und rechtem Stick mit den Stoffarmen rudern. Wer das in direkter Nähe zu einem Mitspieler macht, kann diesem sogar eine kleine Ohrfeige verpassen. Neigt ihr den Sixaxis Controller, schaut euer Sackboy in die entsprechende Richtung. Drückt ihr L3 wechselt ihr stattdessen in den Hüftschwungmodus. Per Steuerkreuz lassen sich zudem Emotionen ausdrücken, was vor allem im Onlinespiel sehr witzig ist. So könnt ihr jeweils in zwei Stufen ein trauriges, ängstliches, freudiges oder böses Gesicht machen, was zu wirklich putzigen Ergebnissen führt.
Grandiose Levelgestaltung mit ausgezeichneter Physik
Der eigentliche Reiz des Spiels ist jedoch in der famosen und überaus kreativen Levelgestaltung zu finden. Besonders hervorzuheben ist die komplexe Physikengine, die zu verblüffend realistischen Konstellationen führt. So sind es häufig authentisch schwingende, wippende, fallende, explodierende oder einfach sich bewegende Objekte, die euch fasziniert auf den Bildschirm blicken lassen. Wer die Levels effektiv bewältigen möchte, muss die Gesetze dieser genialen Spielwelt berücksichtigen. Für einen guten Eindruck dessen, was euch im Spiel erwartet, empfehlen wir euch den in diesen Test eingebundenen Trailer. Immer wieder werden die kreativen Hüpfeinlagen durch Zusatzaufgaben ergänzt. So müsst ihr an einigen Stellen kleine Rennen über einen abgesteckten Levelabschnitt bewältigen, in denen ihr auch in direkte Konkurrenz zu euren Mitspielern tretet. Manche Aufgaben lassen sich sogar nur mit Hilfe von Mitspielern bewältigen - zwar sind diese nicht zwingend für die Bewältigung der Levels erforderlich, bringen euch aber meistens durchaus lukrative Zusatzpunkte oder Extras ein.
Motivierend und frustfrei!
Äußerst gelungen und motivierend ist auch das Checkpoint System. So erreicht ihr im Laufe eines Levels immer wieder runde Einstiegstore, die euch mit zusätzlichen Leben versorgen. Stürzt ein Sackboy also mal in einen Abgrund oder unterliegt einer der zahlreichen weiteren Gefahrenquellen, steigt er kurze Zeit später durch das letzte Checkpointtor wird ins Spiel ein. Jeder Checkpoint kann jedoch nur begrenzt für den Wiedereinstieg verwendet werden. Sind die Leben eines Checkpoints aufgebraucht, muss wenigstens ein verbleibender Mitspieler den nächsten Checkpoint erreichen, um seine Sackfreunde wieder ins Spiel zu bringen. Bringt auch er sich um sein aktuelles Leben, ist das Level erfolglos beendet. Auf diese Weise spielt sich Little Big Planet recht entspannend und lässt bei geschlossenen Checkpoints trotzdem immer mal wieder Spannung aufkommen. Wer jedoch erfolgreich die Abschlussplattform am Ende eines Levels erreicht, wird mit einer Abschlusswertung belohnt und sieht bei hergestellter Onlineverbindung unmittelbar, auf welchem Weltranglistenplatz er sich befindet.
Ausgeklügeltes Punktesystem
Mit Little Big Planet hat Sony das Ziel verfolgt, eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Genau das ist auch gelungen. Da wäre zunächst mal der Schwierigkeitsgrad zu nennen, der niemanden überfordern dürfte, gleichzeitig aber auch viel Raum nach oben lässt. So dürfte sich zwar so ziemlich jeder Spieler durch die Offlinelevels kämpfen - hohe Punktzahlen und gute Platzierungen erreichen aber nur echte Profis. Das liegt an dem ausgeklügelten Punktesystem, das auch Kombos berücksichtigt. Wer also beim Einsammeln der in den Levels verstreuten Punkteblasen keine Zeit vertrödelt und seinen Sackboy perfekt durch die Gegend manövriert, findet eine echte Herausforderung. Versucht man den Weg durch die Levels zu optimieren fällt einem erst auf, wie perfekt die Levelobjekte aufeinander abgestimmt sind. Hardcore Spieler und Casual Gamer werden auf diese Weise vermutlich ein stark abweichendes Spielerlebnis haben, doch insgesamt kommen beide Zielgruppen vollends auf ihre Kosten.
Technischer Leckerbissen für Jedermann
Auch bei der Technik schafft Sony den nahezu perfekten Spagat. Viele Frauen, Kinder und Casual Gamer erfreuen sich an der vordergründig niedlichen Präsentation, während Hardcore Gamer über die gestochen scharfen Texturen und die brillante Physikengine staunen. Ganz gleich wer das Spiel spielt und aus welcher Sichtweise er es betrachtet - Little Big Planet ist faszinierend. Abgerundet wird das Spiel durch ein Feature, das eigentlich kaum mit wenigen Sätzen zu beschreiben ist. In einem Leveleditor könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Levels basteln. Diese stehen dann den vorgegebenen Offlinelevels in nichts nach und können mit Spielern auf der ganzen Welt geteilt werden. Das sorgt auch dafür, dass ihr online bereits jede Menge weitere Herausforderungen findet, die vor Kreativität sprühen. So haben wir auch ungewöhnliche Kreationen ausprobiert, bei denen wir beispielsweise ein Basketballspiel bestritten haben.
Leichter Einstieg, gute Steuerung
Im Offlinemodus beginnt ihr eine Reise quer über den Erdball, der euch Levels unterschiedlicher Szenarien präsentiert. Direkt zu Spielbeginn werdet ihr mit einem kurzen, interaktiven Tutorial, das übrigens ausgezeichnet gesprochen wurde, mit den Grundzügen der Steuerung vertraut gemacht. Auch die ersten Levels haben zunächst noch Tutorial Charakter, da ihr überall Hinweise bekommt, wie ihr euren Punktestand verbessern oder weitere Extras freispielen könnt. Die Steuerung von Little Big Planet ist denkbar einfach. Mit dem linken Analogstick bewegt ihr euren Sackbock, während ihr mit der X-Taste springt. Ein kurzer Druck auf die Taste sorgt für einen kleinen Hüpfer, während langes Drücken für einen ordentlichen Satz sorgt. Die Levelgestaltung ist übrigens so ausgelegt, dass ihr euren Sackboy nicht nur zweidimensional über den Bildschirm scheuchen müsst, sondern gleichzeitig auch die Tiefendimension berücksichtigen solltet.
Witzige Steuerungsfinessen
Eine durchaus wichtige Steuerungsergänzung ist die R1 Taste, mit der sich euer Sackboy an allem festkrallt, was aus Stoff gefertigt oder wenigstens mit Stoff überzogen ist. Auf diese Weise kann er sich an schwingenden Objekten festhalten, Stoffkisten verrücken und vieles mehr. Alle weiteren Steuerungsfinessen sind eher der "Nice to have" Kategorie zuzuordnen, da sie zwar mitunter zu witzigen Ergebnissen führen, jedoch keinen spielerischen Wert haben. So dürft ihr beispielsweise mit Kombinationen aus L2 und linkem Stick beziehungsweise R2 und rechtem Stick mit den Stoffarmen rudern. Wer das in direkter Nähe zu einem Mitspieler macht, kann diesem sogar eine kleine Ohrfeige verpassen. Neigt ihr den Sixaxis Controller, schaut euer Sackboy in die entsprechende Richtung. Drückt ihr L3 wechselt ihr stattdessen in den Hüftschwungmodus. Per Steuerkreuz lassen sich zudem Emotionen ausdrücken, was vor allem im Onlinespiel sehr witzig ist. So könnt ihr jeweils in zwei Stufen ein trauriges, ängstliches, freudiges oder böses Gesicht machen, was zu wirklich putzigen Ergebnissen führt.
Grandiose Levelgestaltung mit ausgezeichneter Physik
Der eigentliche Reiz des Spiels ist jedoch in der famosen und überaus kreativen Levelgestaltung zu finden. Besonders hervorzuheben ist die komplexe Physikengine, die zu verblüffend realistischen Konstellationen führt. So sind es häufig authentisch schwingende, wippende, fallende, explodierende oder einfach sich bewegende Objekte, die euch fasziniert auf den Bildschirm blicken lassen. Wer die Levels effektiv bewältigen möchte, muss die Gesetze dieser genialen Spielwelt berücksichtigen. Für einen guten Eindruck dessen, was euch im Spiel erwartet, empfehlen wir euch den in diesen Test eingebundenen Trailer. Immer wieder werden die kreativen Hüpfeinlagen durch Zusatzaufgaben ergänzt. So müsst ihr an einigen Stellen kleine Rennen über einen abgesteckten Levelabschnitt bewältigen, in denen ihr auch in direkte Konkurrenz zu euren Mitspielern tretet. Manche Aufgaben lassen sich sogar nur mit Hilfe von Mitspielern bewältigen - zwar sind diese nicht zwingend für die Bewältigung der Levels erforderlich, bringen euch aber meistens durchaus lukrative Zusatzpunkte oder Extras ein.
Motivierend und frustfrei!
Äußerst gelungen und motivierend ist auch das Checkpoint System. So erreicht ihr im Laufe eines Levels immer wieder runde Einstiegstore, die euch mit zusätzlichen Leben versorgen. Stürzt ein Sackboy also mal in einen Abgrund oder unterliegt einer der zahlreichen weiteren Gefahrenquellen, steigt er kurze Zeit später durch das letzte Checkpointtor wird ins Spiel ein. Jeder Checkpoint kann jedoch nur begrenzt für den Wiedereinstieg verwendet werden. Sind die Leben eines Checkpoints aufgebraucht, muss wenigstens ein verbleibender Mitspieler den nächsten Checkpoint erreichen, um seine Sackfreunde wieder ins Spiel zu bringen. Bringt auch er sich um sein aktuelles Leben, ist das Level erfolglos beendet. Auf diese Weise spielt sich Little Big Planet recht entspannend und lässt bei geschlossenen Checkpoints trotzdem immer mal wieder Spannung aufkommen. Wer jedoch erfolgreich die Abschlussplattform am Ende eines Levels erreicht, wird mit einer Abschlusswertung belohnt und sieht bei hergestellter Onlineverbindung unmittelbar, auf welchem Weltranglistenplatz er sich befindet.
Ausgeklügeltes Punktesystem
Mit Little Big Planet hat Sony das Ziel verfolgt, eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Genau das ist auch gelungen. Da wäre zunächst mal der Schwierigkeitsgrad zu nennen, der niemanden überfordern dürfte, gleichzeitig aber auch viel Raum nach oben lässt. So dürfte sich zwar so ziemlich jeder Spieler durch die Offlinelevels kämpfen - hohe Punktzahlen und gute Platzierungen erreichen aber nur echte Profis. Das liegt an dem ausgeklügelten Punktesystem, das auch Kombos berücksichtigt. Wer also beim Einsammeln der in den Levels verstreuten Punkteblasen keine Zeit vertrödelt und seinen Sackboy perfekt durch die Gegend manövriert, findet eine echte Herausforderung. Versucht man den Weg durch die Levels zu optimieren fällt einem erst auf, wie perfekt die Levelobjekte aufeinander abgestimmt sind. Hardcore Spieler und Casual Gamer werden auf diese Weise vermutlich ein stark abweichendes Spielerlebnis haben, doch insgesamt kommen beide Zielgruppen vollends auf ihre Kosten.
Technischer Leckerbissen für Jedermann
Auch bei der Technik schafft Sony den nahezu perfekten Spagat. Viele Frauen, Kinder und Casual Gamer erfreuen sich an der vordergründig niedlichen Präsentation, während Hardcore Gamer über die gestochen scharfen Texturen und die brillante Physikengine staunen. Ganz gleich wer das Spiel spielt und aus welcher Sichtweise er es betrachtet - Little Big Planet ist faszinierend. Abgerundet wird das Spiel durch ein Feature, das eigentlich kaum mit wenigen Sätzen zu beschreiben ist. In einem Leveleditor könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Levels basteln. Diese stehen dann den vorgegebenen Offlinelevels in nichts nach und können mit Spielern auf der ganzen Welt geteilt werden. Das sorgt auch dafür, dass ihr online bereits jede Menge weitere Herausforderungen findet, die vor Kreativität sprühen. So haben wir auch ungewöhnliche Kreationen ausprobiert, bei denen wir beispielsweise ein Basketballspiel bestritten haben.
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