Knight Fight
Als Ritter ohne Furcht und Tadel müsst ihr euch im Kampf beweisen und die Armen und Unschuldigen beschützen.
Ich gelobe, die Schwachen zu verteidigen.
Ich gelobe, das Land meiner Geburt zu lieben.
Ich gelobe, bis zum Tod gegen unsere Feinde zu kämpfen.
Ich gelobe, niemals zu lügen und zu meinem gegebenen Wort zu stehen.
Ich gelobe, allen gegenüber freimütig und großzügig zu sein.
Ich gelobe, immer für das Recht und gegen Ungerechtigkeit und Böses zu kämpfen. Gerade habt ihr die Registrierung bei Knight Fight hinter euch gebracht, da werdet ihr mit dieser Ansage empfangen. Offenbar setzt man im mittelalterlichen free-to-play Browserspiel der RedMoon Studios große Erwartungen in eure Ritterschaft. Seid ihr der Herausforderung gewachsen? Die Präsentation von Knight Fight ist typisch für ein Browsergame der alten Garde: sehr statisch und tabellenlastig. Hier geht eindeutig Funktion über Form, aber das ist ja durchaus nichts schlechtes. Solange das Spiel selbst was taugt, verzichtet man doch gern auf den ganzen optischen Klimbim. Nach der Anmeldung findet ihr euch auf dem Statusbildschirm eures Ritters wieder. Das Aussehen des Recken ist nur für Premiumkunden anpassbar, darum gleich weiter zu seinen Statuswerten: Stärke, Ausdauer, Geschicklichkeit, Kampfkunst und Parade erhöht ihr im Tausch gegen Goldmünzen, während eure Fähigkeiten im Bereich Rüstung, Einhandwaffe und Zweihandwaffe über Skillpoints beim Levelanstieg aufgewertet werden. Alle Werte werden im Detail erklärt - man muss sich also nie fragen, wofür man seine Punkte eigentlich ausgibt. Ebenfalls auf der Statusseite erfahrt ihr die aktuellen Schadens- und Verteidigungswerte eures Kriegers und welche Rüstung er mit sich führt. Unter dem Charakterportrait findet zudem eine Skala, an der ihr die Gesinnung eures Kämpfers ablesen könnt - von Bitterböse wie Sauron bis Gütig wie Mutter Theresa. Außerdem steht auf eurer Statusseite ein Link, mit dem ihr eure Freunde anwerben und dafür Gold kassieren könnt - auch das kennt man von diversen Browserspielen. Jeder Ritter in Knight Fight hat einen eigenen Landsitz, auf dem er seine Wunden zwischen den erlebten Abenteuern heilt und seine Ausrüstung wechselt. Ein Altar steht hier ebenfalls, an dem er zu seinem Gott beten kann. Gegen klingende Münze heilt die himmlische Macht auch ganz konkret die Verletzungen eures Streiters - sofern ihr Gehör findet. Beim örtlichen Händler gibt es alles, was Ritterherzen höher schlagen lässt: Waffen, Schilde, Rüstungen und Ringe, sowie Amulette zur Verbesserung eurer Statuswerte oder als Schutz gegen Magie. Seelensteine sind eine besondere Ware, denn vom Schmied in eine Waffe eingesetzt, verleihen sie eurem Tötungswerkzeug eine von sechs magischen Schadensarten (Eis, Feuer, Blitz, Schatten, Heilig und Drache). Welche Seelensteine zum Einsatz kommen, entscheidet sich übrigens durch eure Gesinnung. Auf dem Basar habt ihr im Prinzip ähnliche Möglichkeiten wie beim regulären Händler, nur dass ihr hier besondere Gegenstände findet und Waren verkaufen könnt. Außerdem dürft ihr auch euer Glück beim Hütchenspiel versuchen. Damit euer Ritter nicht gelangweilt in seiner Burg versauert, sollte als nächstes ein Besuch im Wirtshaus anstehen. Hier gibt es Aufträge, die mehrere Stunden in Anspruch nehmen, während der ihr leider nichts anderes tun könnt als warten. Dafür erhaltet ihr zur Belohnung eine hübsche Menge Gold. Alternativ könnt ihr aber auch über den Reiter "Kampf" einen anderen Ritter zum Duell fordern (mittels "Schlachtfeld" geht das sogar über die Server-Grenzen hinweg) oder euch auf alltägliche Missionen begeben, die eure Gesinnung beeinflussen - je nachdem, ob ihr die Schwachen beschützt oder als Raubritter eurer Unwesen treibt. Die Kämpfe verlaufen nach dem üblichen Browserspiel-Schema: "der Server berechnet anhand eurer Werte und der eures Gegners das Gefecht und schreibt euch einen Kampfbericht." Alles in allem ist Knight Fight solide Browserkost - wenn auch heutzutage nicht mehr übermäßig innovativ. Trotzdem schaut man gerne immer wieder mal in den Pausen auf der Seite vorbei, um am Erfolg seines Schützlings teilzuhaben und anderen Rittern eins auf die behelmte Nuss zu geben. Es geht doch nichts über einen Kampfbericht, aus dem der eigene Streiter als klarer Sieger hervorgegangen ist - Ruhm und Ehre inklusive. (fw)
Ich gelobe, das Land meiner Geburt zu lieben.
Ich gelobe, bis zum Tod gegen unsere Feinde zu kämpfen.
Ich gelobe, niemals zu lügen und zu meinem gegebenen Wort zu stehen.
Ich gelobe, allen gegenüber freimütig und großzügig zu sein.
Ich gelobe, immer für das Recht und gegen Ungerechtigkeit und Böses zu kämpfen.
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