Desert Operations

gamesmania-Wertung: 10/10
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Browsergame / Aufbau
Szenario: Gegenwart
Hersteller: playzo GmbH /looki.de
Empfohlen: ab 12

Desert Operations

Die Welt wird neu geordnet, nachdem es mystischen Geheimbünden aus dem Hintergrund gelang, den dritten Weltkrieg auszulösen. Wer wird am Ende übrig bleiben, wenn alle Landkarten neu sortiert wurden und wer hält dann in Desert Operations die Fäden in der Hand?

Die meisten Missionen im Browsergame Desert Operations finden außerhalb der Wüste statt.
Die Hintergrundgeschichte in Desert Operations straft den Titel an sich schon ein wenig Lügen. Militärische Operations gibt es zwar jede Menge, nur in der Wüste finden davon die wenigsten statt. Statt dessen geht es global um die ganze Welt, als es einer Geheimgesellschaft gelang, alle Staaten um den Globus herum in einen Krieg zu zwingen, der nach und nach alle alten Strukturen auflöste. Nun ist es an euch, sich als einer dieser Männer im Hintergrund zu etablieren und die eigene Macht mit vollbestückten Militärbasen zu sichern.
 
Wie in derartigen Aufbauspielen üblich, sieht zum Spielstart die Übersicht über eure erste Basis noch sehr karg aus. Platziert also euer Hauptquartier, errichtet ein paar erste Fabriken und Raffinerien um den Grundstock für eine gewaltige Militärmaschinerie zu legen. Öl, Diesel, Kerosin dienen dazu, die kommenden Einheiten mit ihrem verschiedenen Treibstoffen zu versorgen, Geld kauft alles, aber nur mit Gold, das ihr in eigenen Bergwerken fördern müsst, könnt ihr Spione bezahlen. Und da man in dieser neuen Weltordnung sich um alles selber kümmern muss, solltet ihr auch daran denken, Munition zu produzieren.
 
Nach und nach entsteht so in Desert Operations eine vollausgestattete Basis. Flughafen, Seehafen, Banken und Handelszentren, Universitäten, Kasernen und Wohnblöcke ergeben nicht weniger als eine eigene Stadt. Beinahe alle diese Gebäude lassen sich erweitern und ausbauen, um ihre Produktivität und Leistungsfähigkeit zu steigern, was aber genügend Ressourcen voraussetzt. Desert Operations gehört dabei zu den eher behäbigen Spielen, da die Produktionen und Bauzeiten sich schon ein wenig ziehen können, selbst mit den Vorteilen der mit realem Geld eingekauften Optionen.
 
Habt ihr alles so weit ausgebaut, werden nach und nach immer größer werdende Einheiten eingekauft. Nicht weniger als etwa 40 verschiedene lassen sich bauen und was mit einfachen Soldaten-Einheiten anfängt, endet bei Flugzeugträgern und Langstreckenbomber. Dazwischen findet sich so ziemlich alles, was es nur geben kann. Jäger, Panzer, Tarnkappenbomber, U-Boote, Raketen-Stellungen, Raketen-Abwehr-Stellungen und vieles mehr. Einen Mangel an Abwechslung bei den Einheiten gibt es bei Desert Operations wirklich nicht.
 
Es wird Zeit, sich auf der Weltkarte zu orientieren und als Erstes müsst ihr das auf der eigenen Insel tun. Statt reale Kontinente zu nutzen, startet ihr bei Desert Operations auf kleinen Inseln mit ein paar direkten Nachbarn. Ob ihr mit diesen erst einmal den Frieden wahrt oder gleich auf Konflikt geht, bleibt euch überlassen. Wollt ihr dann später über die Insel hinaus, warten zahlreiche Weitere drauf, von euch erkundet und erobert zu werden.
 
Solltet ihr nicht sicher sein, ob die eigene Armee dafür ausreicht, gibt es in Desert Operations die Möglichkeit, erst einmal einen Spion zu entsenden. Sollte dieser vermelden, dass der Feind gar übermächtig ist, könnt ihr überlegen, euch mit ihm zu verbünden. Alleine nämlich werdet ihr in Desert Operations nicht allzu weit kommen. In einem starken Bündnis dagegen kann euch schon bald die neue Weltordnung zu Füßen liegen.

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