Kriegsschwestern und dunkle Eldar im Seelensturm!
Seit Jahren begeistert die Dawn of War Serie Fans des Echtzeitstrategiegenres. Grund für die anhaltende Euphorie ist eine scheinbar perfekte Mixtur aus actionreichen Gefechten, einem komplexen Technologiebaum, gutem Ressourcenmanagement und dem ansprechenden Szenario. Nach den beiden AddOns "Winter Assault" und "Dark Crusade" erscheint mit "Soulstorm" nun die dritte Erweiterung, die sich alternativ auch ohne das Hauptprogramm spielen lässt. Wir sind mit den beiden neuen Fraktionen in die Schlacht gezogen und schildern unsere Eindrücke...
Wie schon bei "Dark Crusade" benötigt ihr zum Spielen von "Soulstorm" nicht zwingend das Hauptprogramm. Wer nur die aktuelle Erweiterung nutzt, ist im Spiel auf die beiden neuen Kriegsfraktionen beschränkt, während seine Gegner aus allen nunmehr neun Parteien rekrutiert werden können. Habt ihr dagegen das Hauptprogramm und ältere Erweiterungen vorliegen, genügt die Eingabe der Seriennummern, um Zugriff auf alle Rassen zu haben. Der Umfang von "Soulstorm" ist durchaus beachtlich. Im Kampagnenmodus zieht ihr mit den "Sisters of Battle" oder den "Dark Eldar" in eine empirische Schlacht, die sich sogar auf mehrere Planeten erstreckt. Am Spielprinzip wurde nichts verändert - noch immer wählt ihr auf einer Landkarte, in welches Gebiet ihr als nächstes vorrückt, um anschließend in gewohnter Echtzeitmanier gegen eure Gegner zu bestehen.
Technische Stagnation
Die Tatsache, dass ihr die Gefechte auf unterschiedlichen Planeten bestreitet, schlägt sich in wenigen frischen Terraintypen nieder. Völlig neu ist eine Art Dschungelszenario, das mit farbenfroher Vegetation für optische Abwechslung sorgt. Auch die Eislandschaften wurden verfeinert und bieten neuerdings Schneestürme, die den Spieler schon beim reinen Anblick frösteln lassen. Aus technischer Sicht, gibt es jedoch nichts neues zu berichten. Noch immer kommt die, bereits aus dem viele Jahre alten ersten Teil bekannte, Grafikengine zum Einsatz. Was damals für Begeisterung sorgte, ist inzwischen nur noch als mittelmäßig zu bezeichnen. Gelungen sind nach wie vor die vielen unterschiedlichen Einheitentypen, die allesamt sehenswert animiert wurden. Im normalen Spielbetrieb fallen dann auch die relativ geringe Polygonzahl und die grob aufgelösten Texturen kaum auf. Erst wenn ihr das Geschehen in der höchsten Zoomstufe aus nächster Nähe betrachtet, offenbart die Engine ihre Altersschwäche. Grandios sind dagegen noch immer die effektreichen Feuergefechte, bei denen Flammenwerfen, farbenfrohe Laser und Mündungsfeuer für eine bizarre Kriegsatmosphäre sorgen.
Stimmlich gewandte Schwestern
Fans der Serie wird die technische Stagnation kaum stören. Interessanter dürften da schon die Neuerungen in Punkto Umfang und Gameplay sein. Neben den frischen Grafiksets und insgesamt 29 weiteren Karten, bietet "Soulstorm" zwei gänzlich neue Fraktionen, die einige Besonderheiten aufweisen. Die "Sisters of Battle" profitieren von ihrem Glauben, den sie - ähnlich wie eine Ressource - von den Hochposten beziehen. Hier genügt ein Update und schon sorgen bis zu vier Horchposten für mentale und fundamentale Unterstützung. Mit Hilfe des Glaubens lassen sich beispielsweise Waffen weihen, die dann zusätzlichen Schaden anrichten. Interessant ist auch die Möglichkeit, in jedem Gebäude einen Gesang anzustimmen, der alle Gegner in unmittelbarer Nähe einschüchtert und den eigenen Militäreinheiten zusätzliche Moral verschafft. Damit diese Taktik auch an der Front angewandt werden kann, wurde auch der Truppentransporter mit der Möglichkeit zur Gesangseinlage versehen.
Seelensammler
Mit den "Dark Eldar" beteiligt sich schließlich die neunte Fraktion am Krieg im Warhammer Universum. Auch sie haben eine dritte Ressource - sie sammeln Seelen. Dieser Effekt geht jedoch ein wenig dadurch verloren, dass sie nicht etwa auf gefallene Soldaten der eigenen und gegnerischen Reihen angewiesen sind. Alternativ lassen sich die Seelen nämlich auch in speziell dafür eingerichteten Gebäuden gewinnen, wodurch diese zunächst innovativ erscheinende Ressource entschärft wird. Habt ihr genug Seelen gesammelt, dürft ihr Spezialfähigkeiten einsetzen, die völlig unabhängig von euren Kriegseinheiten und Gebäuden bereit stehen. Eine dieser Fähigkeiten ist der namensgebende "Soulstorm", der eine Weile über das Schlachtfeld gelenkt werden kann und dabei starken Schaden bei gegnerischen, gegebenenfalls aber auch bei den eigenen Einheiten anrichtet. Weitere Spezialfähigkeiten enttarnen unsichtbare Gegner oder lassen die besonderen Talente eurer Spezialeinheiten und Helden aufleben. Eine Besonderheit der Dark Eldar ist zudem die Baueinheit. Der "Tortured Slave" muss ein Bauvorhaben lediglich einleiten und kann sich danach sofort weiteren Projekten zuwenden, was den schnellen Basisbau enorm erleichtert.
Bruchlandung der Flugeinheiten
Eines der Kernfeatures von "Soulstorm" sind die neuen Flugeinheiten. Gerade die Spieler, die sich bereits auf eine der bisherigen sieben Rassen spezialisiert haben und keinesfalls die Fronten wechseln möchten, haben große Hoffnung in den neuen Einheitentyp gesteckt. Enttäuschend fällt allerdings die Umsetzung aus. Sämtliche Flugeinheiten werden in den normalen Fahrzeughallen hergestellt und verhalten sich auf dem Schlachtfeld nahezu wie Panzer. So stehen Flugeinheiten bei Inaktivität wie Hubschrauber in der Luft, müssen keinen Treibstoff tanken oder neue Bombenladungen abholen. Immerhin zählen sie zu den schnellsten Einheiten des Spiels und trotzden landschaftlichen Hindernissen und großen Truppenverbänden, über die sie mühelos hinweg fliegen. Als echte taktische Ergänzung empfanden wir sie im Spiel jedoch leider nicht.
Technische Stagnation
Die Tatsache, dass ihr die Gefechte auf unterschiedlichen Planeten bestreitet, schlägt sich in wenigen frischen Terraintypen nieder. Völlig neu ist eine Art Dschungelszenario, das mit farbenfroher Vegetation für optische Abwechslung sorgt. Auch die Eislandschaften wurden verfeinert und bieten neuerdings Schneestürme, die den Spieler schon beim reinen Anblick frösteln lassen. Aus technischer Sicht, gibt es jedoch nichts neues zu berichten. Noch immer kommt die, bereits aus dem viele Jahre alten ersten Teil bekannte, Grafikengine zum Einsatz. Was damals für Begeisterung sorgte, ist inzwischen nur noch als mittelmäßig zu bezeichnen. Gelungen sind nach wie vor die vielen unterschiedlichen Einheitentypen, die allesamt sehenswert animiert wurden. Im normalen Spielbetrieb fallen dann auch die relativ geringe Polygonzahl und die grob aufgelösten Texturen kaum auf. Erst wenn ihr das Geschehen in der höchsten Zoomstufe aus nächster Nähe betrachtet, offenbart die Engine ihre Altersschwäche. Grandios sind dagegen noch immer die effektreichen Feuergefechte, bei denen Flammenwerfen, farbenfrohe Laser und Mündungsfeuer für eine bizarre Kriegsatmosphäre sorgen.
Stimmlich gewandte Schwestern
Fans der Serie wird die technische Stagnation kaum stören. Interessanter dürften da schon die Neuerungen in Punkto Umfang und Gameplay sein. Neben den frischen Grafiksets und insgesamt 29 weiteren Karten, bietet "Soulstorm" zwei gänzlich neue Fraktionen, die einige Besonderheiten aufweisen. Die "Sisters of Battle" profitieren von ihrem Glauben, den sie - ähnlich wie eine Ressource - von den Hochposten beziehen. Hier genügt ein Update und schon sorgen bis zu vier Horchposten für mentale und fundamentale Unterstützung. Mit Hilfe des Glaubens lassen sich beispielsweise Waffen weihen, die dann zusätzlichen Schaden anrichten. Interessant ist auch die Möglichkeit, in jedem Gebäude einen Gesang anzustimmen, der alle Gegner in unmittelbarer Nähe einschüchtert und den eigenen Militäreinheiten zusätzliche Moral verschafft. Damit diese Taktik auch an der Front angewandt werden kann, wurde auch der Truppentransporter mit der Möglichkeit zur Gesangseinlage versehen.
Seelensammler
Mit den "Dark Eldar" beteiligt sich schließlich die neunte Fraktion am Krieg im Warhammer Universum. Auch sie haben eine dritte Ressource - sie sammeln Seelen. Dieser Effekt geht jedoch ein wenig dadurch verloren, dass sie nicht etwa auf gefallene Soldaten der eigenen und gegnerischen Reihen angewiesen sind. Alternativ lassen sich die Seelen nämlich auch in speziell dafür eingerichteten Gebäuden gewinnen, wodurch diese zunächst innovativ erscheinende Ressource entschärft wird. Habt ihr genug Seelen gesammelt, dürft ihr Spezialfähigkeiten einsetzen, die völlig unabhängig von euren Kriegseinheiten und Gebäuden bereit stehen. Eine dieser Fähigkeiten ist der namensgebende "Soulstorm", der eine Weile über das Schlachtfeld gelenkt werden kann und dabei starken Schaden bei gegnerischen, gegebenenfalls aber auch bei den eigenen Einheiten anrichtet. Weitere Spezialfähigkeiten enttarnen unsichtbare Gegner oder lassen die besonderen Talente eurer Spezialeinheiten und Helden aufleben. Eine Besonderheit der Dark Eldar ist zudem die Baueinheit. Der "Tortured Slave" muss ein Bauvorhaben lediglich einleiten und kann sich danach sofort weiteren Projekten zuwenden, was den schnellen Basisbau enorm erleichtert.
Bruchlandung der Flugeinheiten
Eines der Kernfeatures von "Soulstorm" sind die neuen Flugeinheiten. Gerade die Spieler, die sich bereits auf eine der bisherigen sieben Rassen spezialisiert haben und keinesfalls die Fronten wechseln möchten, haben große Hoffnung in den neuen Einheitentyp gesteckt. Enttäuschend fällt allerdings die Umsetzung aus. Sämtliche Flugeinheiten werden in den normalen Fahrzeughallen hergestellt und verhalten sich auf dem Schlachtfeld nahezu wie Panzer. So stehen Flugeinheiten bei Inaktivität wie Hubschrauber in der Luft, müssen keinen Treibstoff tanken oder neue Bombenladungen abholen. Immerhin zählen sie zu den schnellsten Einheiten des Spiels und trotzden landschaftlichen Hindernissen und großen Truppenverbänden, über die sie mühelos hinweg fliegen. Als echte taktische Ergänzung empfanden wir sie im Spiel jedoch leider nicht.
Kommentare zu Dawn of War: Soulstorm



