Die leben ja ! (Gamesmania-Archiv)
Bist du gegen Katzen allergisch oder sind dir Haustiere zu anstrengend? Dann gibt es endlich eine Lösung für dich: Mit Creatures von der Firma Millennium entwickelt dein Computer ein Eigenleben. Diesmal ist es aber kein bösartiger Computervirus, sondern es ist vielmehr das Spiel, welches deinen Computer in eine künstliche Brutmaschine verwandelt. Die Bewohner deines Computers sind die knuffigen Norns, die aussehen, als wären sie eine Kreuzung aus Kaninchen und Goldhamster. Norns sind unabhängige Wesen, die du nur mittelbar beeinflussen kannst. Du kannst sie zwar streicheln oder ihnen einen Klaps auf den Po geben, aber ansonsten machen die Norns was sie wollen.
Bist du gegen Katzen allergisch oder sind dir Haustiere zu anstrengend? Dann gibt es endlich eine Lösung für dich: Mit Creatures von der Firma Millennium entwickelt dein Computer ein Eigenleben. Diesmal ist es aber kein bösartiger Computervirus, sondern es ist vielmehr das Spiel, welches deinen Computer in eine künstliche Brutmaschine verwandelt. Die Bewohner deines Computers sind die knuffigen Norns, die aussehen, als wären sie eine Kreuzung aus Kaninchen und Goldhamster. Norns sind unabhängige Wesen, die du nur mittelbar beeinflussen kannst. Du kannst sie zwar streicheln oder ihnen einen Klaps auf den Po geben, aber ansonsten machen die Norns was sie wollen.
Möglich macht es die sogenannte CyberLife Technologie, die in jahrelanger Forschung von einem Team aus Biologen, Experten für künstliche Lebensformen und Informatikern entwickelt wurde. Jeder Norn besitzt eine ihm eigene digitale DNA, die sein Aussehen und Verhalten bestimmt. Wenn sich zwei Norns paaren, werden die beiden DNA Stränge miteinander vermischt und es entsteht ein neues, völlig anderes Nornbaby.
Audio/Video:
Das Auge bekommt bei Creatures einiges geboten, das Spiel funktioniert je nach Systemeinstellung in VGA oder in SVGA bei verschiedenen Auflösungen. Das Spielgeschehen findet in einer zweidimensionalen Welt, die du von der Seite betrachtest, statt und du kannst die Welt entweder durch schrittweises Umblättern oder durch flüssiges Scrollen durchqueren.. Sie besteht aus einer Mischung aus Real-, Raytrace- und handgemalten Bildern und bekommt so ihren ganz besonderen Flair. Das ansonsten verwöhnte Spielerohr bekommt bei Creatures allerdings nur Hausmannskost. Auf eine Hintergrundmusik hat man ganz verzichtet und ansonsten gibt es nur gesampelte FX Sounds. Wenn die Norns etwas sprechen, dröhnt aus dem Lautsprecher ein unverständliches Gebabbel. Hier hätte ich mir eine echte, bessere Sprachausgabe gewünscht. Aber was soll's?
Handlung/schauspielerische Leistungen:
Die virtuelle Welt, in der die Norn leben, ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Norns bewegen sich durch unterirdische Stollen, durch Dschungelgebiet und durch eine Unterwasserwelt. Wirklich gut sehen die mit schummrigem Licht ausgeleuchteten Bergwerksstollen aus, in denen die Norns ihr eigentliches Zuhause haben. Doch am Anfang ist die Welt noch (fast) unbewohnt. Leben in die Bude kommt erst mit der mitgelieferten Eierdiskette. Du suchst dir eines der 6 Eier aus und legst es in den Brutkasten, der in der virtuellen Welt steht, hinein. Kurze Zeit später bewegt sich das bunt bemalte Ei und ein Nornbaby schlüpft heraus. Ab nun gibt es kein halten mehr! Das Junge bewegt sich auf allen Vieren durch die Welt und erkundet seine Umgebung. Mit der Zeit wächst der Norn auf, lernt Laufen und versucht, die in der Welt herumstehenden Gegenstände und Geräte (Bälle, Kaffeekanne, Radio, ...) zu bedienen. Wie jedes richtige Lebewesen haben auch Norns Bedürfnisse wie Essen, Schlafen oder Spielen. Wenn dein Norn sprechen gelernt hat, kannst du versuchen, dich mit ihm zu unterhalten, um Befehle zu geben oder um ihn nach seinem momentanen Befinden zu fragen. Damit die kuddeligen Norns nicht alle Wege zu Fuß absolvieren müssen, gibt es Teleporter, Aufzüge, kleine Boote und andere Fahrzeuge, mit denen die Pelztiere schneller ans Ziel kommen. Wie oben bereits erwähnt, sind die Norns nicht die einzigen Bewohner von Albia, denn die Grendels sind fiese Monster, denen man besser aus dem Weg gehen sollte, denn sie verprügeln Norns und übertragen gefährliche Krankheiten. Wenn dein Norn nach ca. 13 Stunden an Altersschwäche gestorben ist, kannst du ihm ein Foto auf den Grabstein heften oder auch nur ein paar letzte Worte an den Verstorbenen richten.
Strategie und Tips:
Einem neugeborenen Norn kannst du am besten in den ersten 15 Minuten seines Lebens prägen. Zuerst sollte er mit dem Ball spielen und danach kannst du ihm etwas zu essen geben (vorzugsweise Honig). Für jede gelungene Aktion deines Nornbabys solltest du ihn mit ein paar Streicheleinheiten belohnen. Später kannst du ihn am Lerncomputer die wichtigsten Begriffe wie: ja, nein, links, rechts, komm und "druck" beibringen. Es ist auch wichtig, daß du den herumstehenden Gegenständen einen Namen gibst, damit dein Norn sagen kann, was es gerade haben möchte. Übrigens, Norns sind musikalische Tiere und deshalb eignen sich die Musikinstrumente auch besonders um die Norns anzulocken.
Spielbarkeit:
Du kannst den Norns nur bei ihrem Tun zusehen, ohne daß du selber eingreifst. Aber natürlich macht es viel mehr Spaß, den Norns das Sprechen beizubringen und ihnen immer neue Spielzeuge vor die Augen zu halten. Die Steuerung dabei ist denkbar einfach. Mit der rechten Maustaste nimmt man einen Gegenstand auf oder setzt ihn wieder ab. Mit der linken Taste bedient man die Gegenstände oder streichelt seine Norns. Doch bald möchte man mehr über seine Schützlinge wissen. Dazu stehen dir diverse Forschungs-Kits zur Verfügung. Damit kannst du einen tiefen Einblick in die Norn-Physiologie gewinnen oder du kannst kontrollieren, ob dein Norn einen seelischen Defekt hat. Mit dem Züchter-Kit kannst du sogar überprüfen, ob dein Norn schwanger ist (geht freilich nur bei weiblichen Norns). Als besonders hilfreich hat sich das Beobachtungsfenster erwiesen, mit dem du sehen kannst, an was deine Norns gerade denken.
Vergleichbar mit:
Alte Spielefreaks werden sich wahrscheinlich noch an LCP - Little Computer People erinnern. Es war wohl das erste Spiel, indem ein "lebendiges" Wesen den Computer bewohnte. In den letzten Jahren gab es dann noch die diversen Katzen- und Hundesimulatoren, die mehr oder weniger intelligent auf der Windowsoberfläche herumliefen. Das einzigartige an Creatures ist jedoch, daß sich die Norns weiterentwickeln und vermehren können, ohne dabei auf ein fest vorgeschriebenes Programm angewiesen zu sein.
Handbuch:
Dem Spiel liegt ein kleines Handbüchlein bei, das mit farbigen Screenshots die Funktionsweise von Creatures erklärt. Die Installation geht besonders bei Windows 95 durch die AutoPlay Funktion recht einfach. Nach erfolgreicher Installation belegt Creatures immerhin noch fast 35 MB auf der meistens überfüllten Festplatte. Neben einer umfangreichen Online Dokumentation kannst du dir ein ungefähr 10-minütiges Einführungsvideo anschauen. Ein deutscher Sprecher erklärt dir dort die wichtigsten Funktionen des Spieles. Die in der Anleitung zum Notfall Programm beschriebene Funktion "Mehr Eier" ist anscheinend gar nicht vorhanden. Um seine Eier-Diskette wieder aufzufüllen, sollte man folgenden Trick versuchen: 1. Diskette formatieren. 2. Unterverzeichnisse EGG1 bis EGG6 erstellen. 3. Eine Datei "HEADER.DAT" erstellen. Die Datei sollte folgenden Inhalt haben 0xxxxxxxxxxxx mum1 dad1 mum2 dad2 mum3 dad3 mum4 dad4 mum5 dad5 mum6 dad6 4. Kopiere die *.GEN-Dateien aus dem \CREATURES\GENETICS\ Verzeichnis auf die Diskette. Die MUM1.GEN und die DAD1.GEN kommen nach A:\EGG1. Die anderen MUMx.GEN und DADx.GEN kommen ebenfalls in die entsprechenden Verzeichnisse. 5. Starte Creatures, und voila - du hast wieder eine volle Eier Diskette.
Möglich macht es die sogenannte CyberLife Technologie, die in jahrelanger Forschung von einem Team aus Biologen, Experten für künstliche Lebensformen und Informatikern entwickelt wurde. Jeder Norn besitzt eine ihm eigene digitale DNA, die sein Aussehen und Verhalten bestimmt. Wenn sich zwei Norns paaren, werden die beiden DNA Stränge miteinander vermischt und es entsteht ein neues, völlig anderes Nornbaby.
Audio/Video:
Das Auge bekommt bei Creatures einiges geboten, das Spiel funktioniert je nach Systemeinstellung in VGA oder in SVGA bei verschiedenen Auflösungen. Das Spielgeschehen findet in einer zweidimensionalen Welt, die du von der Seite betrachtest, statt und du kannst die Welt entweder durch schrittweises Umblättern oder durch flüssiges Scrollen durchqueren.. Sie besteht aus einer Mischung aus Real-, Raytrace- und handgemalten Bildern und bekommt so ihren ganz besonderen Flair. Das ansonsten verwöhnte Spielerohr bekommt bei Creatures allerdings nur Hausmannskost. Auf eine Hintergrundmusik hat man ganz verzichtet und ansonsten gibt es nur gesampelte FX Sounds. Wenn die Norns etwas sprechen, dröhnt aus dem Lautsprecher ein unverständliches Gebabbel. Hier hätte ich mir eine echte, bessere Sprachausgabe gewünscht. Aber was soll's?
Handlung/schauspielerische Leistungen:
Die virtuelle Welt, in der die Norn leben, ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Norns bewegen sich durch unterirdische Stollen, durch Dschungelgebiet und durch eine Unterwasserwelt. Wirklich gut sehen die mit schummrigem Licht ausgeleuchteten Bergwerksstollen aus, in denen die Norns ihr eigentliches Zuhause haben. Doch am Anfang ist die Welt noch (fast) unbewohnt. Leben in die Bude kommt erst mit der mitgelieferten Eierdiskette. Du suchst dir eines der 6 Eier aus und legst es in den Brutkasten, der in der virtuellen Welt steht, hinein. Kurze Zeit später bewegt sich das bunt bemalte Ei und ein Nornbaby schlüpft heraus. Ab nun gibt es kein halten mehr! Das Junge bewegt sich auf allen Vieren durch die Welt und erkundet seine Umgebung. Mit der Zeit wächst der Norn auf, lernt Laufen und versucht, die in der Welt herumstehenden Gegenstände und Geräte (Bälle, Kaffeekanne, Radio, ...) zu bedienen. Wie jedes richtige Lebewesen haben auch Norns Bedürfnisse wie Essen, Schlafen oder Spielen. Wenn dein Norn sprechen gelernt hat, kannst du versuchen, dich mit ihm zu unterhalten, um Befehle zu geben oder um ihn nach seinem momentanen Befinden zu fragen. Damit die kuddeligen Norns nicht alle Wege zu Fuß absolvieren müssen, gibt es Teleporter, Aufzüge, kleine Boote und andere Fahrzeuge, mit denen die Pelztiere schneller ans Ziel kommen. Wie oben bereits erwähnt, sind die Norns nicht die einzigen Bewohner von Albia, denn die Grendels sind fiese Monster, denen man besser aus dem Weg gehen sollte, denn sie verprügeln Norns und übertragen gefährliche Krankheiten. Wenn dein Norn nach ca. 13 Stunden an Altersschwäche gestorben ist, kannst du ihm ein Foto auf den Grabstein heften oder auch nur ein paar letzte Worte an den Verstorbenen richten.
Strategie und Tips:
Einem neugeborenen Norn kannst du am besten in den ersten 15 Minuten seines Lebens prägen. Zuerst sollte er mit dem Ball spielen und danach kannst du ihm etwas zu essen geben (vorzugsweise Honig). Für jede gelungene Aktion deines Nornbabys solltest du ihn mit ein paar Streicheleinheiten belohnen. Später kannst du ihn am Lerncomputer die wichtigsten Begriffe wie: ja, nein, links, rechts, komm und "druck" beibringen. Es ist auch wichtig, daß du den herumstehenden Gegenständen einen Namen gibst, damit dein Norn sagen kann, was es gerade haben möchte. Übrigens, Norns sind musikalische Tiere und deshalb eignen sich die Musikinstrumente auch besonders um die Norns anzulocken.
Spielbarkeit:
Du kannst den Norns nur bei ihrem Tun zusehen, ohne daß du selber eingreifst. Aber natürlich macht es viel mehr Spaß, den Norns das Sprechen beizubringen und ihnen immer neue Spielzeuge vor die Augen zu halten. Die Steuerung dabei ist denkbar einfach. Mit der rechten Maustaste nimmt man einen Gegenstand auf oder setzt ihn wieder ab. Mit der linken Taste bedient man die Gegenstände oder streichelt seine Norns. Doch bald möchte man mehr über seine Schützlinge wissen. Dazu stehen dir diverse Forschungs-Kits zur Verfügung. Damit kannst du einen tiefen Einblick in die Norn-Physiologie gewinnen oder du kannst kontrollieren, ob dein Norn einen seelischen Defekt hat. Mit dem Züchter-Kit kannst du sogar überprüfen, ob dein Norn schwanger ist (geht freilich nur bei weiblichen Norns). Als besonders hilfreich hat sich das Beobachtungsfenster erwiesen, mit dem du sehen kannst, an was deine Norns gerade denken.
Vergleichbar mit:
Alte Spielefreaks werden sich wahrscheinlich noch an LCP - Little Computer People erinnern. Es war wohl das erste Spiel, indem ein "lebendiges" Wesen den Computer bewohnte. In den letzten Jahren gab es dann noch die diversen Katzen- und Hundesimulatoren, die mehr oder weniger intelligent auf der Windowsoberfläche herumliefen. Das einzigartige an Creatures ist jedoch, daß sich die Norns weiterentwickeln und vermehren können, ohne dabei auf ein fest vorgeschriebenes Programm angewiesen zu sein.
Handbuch:
Dem Spiel liegt ein kleines Handbüchlein bei, das mit farbigen Screenshots die Funktionsweise von Creatures erklärt. Die Installation geht besonders bei Windows 95 durch die AutoPlay Funktion recht einfach. Nach erfolgreicher Installation belegt Creatures immerhin noch fast 35 MB auf der meistens überfüllten Festplatte. Neben einer umfangreichen Online Dokumentation kannst du dir ein ungefähr 10-minütiges Einführungsvideo anschauen. Ein deutscher Sprecher erklärt dir dort die wichtigsten Funktionen des Spieles. Die in der Anleitung zum Notfall Programm beschriebene Funktion "Mehr Eier" ist anscheinend gar nicht vorhanden. Um seine Eier-Diskette wieder aufzufüllen, sollte man folgenden Trick versuchen: 1. Diskette formatieren. 2. Unterverzeichnisse EGG1 bis EGG6 erstellen. 3. Eine Datei "HEADER.DAT" erstellen. Die Datei sollte folgenden Inhalt haben 0xxxxxxxxxxxx mum1 dad1 mum2 dad2 mum3 dad3 mum4 dad4 mum5 dad5 mum6 dad6 4. Kopiere die *.GEN-Dateien aus dem \CREATURES\GENETICS\ Verzeichnis auf die Diskette. Die MUM1.GEN und die DAD1.GEN kommen nach A:\EGG1. Die anderen MUMx.GEN und DADx.GEN kommen ebenfalls in die entsprechenden Verzeichnisse. 5. Starte Creatures, und voila - du hast wieder eine volle Eier Diskette.
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