Bastards of Hell
Ihr wolltet schon immer mal gucken, wie das so kommt, halb nackte Modells in einer Drogenküche Crystal anrühren zu lassen, während nebenan euer Stripklub blüht und die Schlägerei in der Kneipe als Ambiente-Gewinn abgerechnet wird? Die harte Bikerwelt von Bastards of Hell ist genau euer Ding.
Es gibt ja immer wieder die Biker, die ganz nette Typen sind, die einfach nur mit ihren Kumpels durch die Landschaft düsen und ein paar Bier trinken wollen. In Bastards of Hell seid ihr keiner von diesen lieben Bikern. Das macht euch das Spiel sofort klar, indem es die Werkstatt als Front für illegale Geschäfte bezeichnet, die zweite Einnahmequelle der Stripklub ist und das Drogenlabor – seltsamerweise dargestellt von einer barbusigen Drogenmischerin – nur wenig später folgt. Damit nicht genug. In jeder der verschiedenen, über die USA verteilten Städte baut ihr dieses Konzept in bis zu jeweils zehn Bezirken aus, um eure Truppe so zur mächtigsten Gang im Land zu mausern. Erlaubt ist dabei alles, was schön halbseiden klingt und die Kassen füllt. Casino, Tattoo-Studio und Nachtklub sind dabei noch die legalen Varianten, aber der Boxstall dient in Bastards of Hell nicht sportlichen Ehrgeiz, sondern der Ausbildung der Truppen. Wie in Spielen dieser Art üblich läuft der Ausbau zu Beginn in wenigen Sekunden ab, aber jeder weitere Level dauert dann immer länger, sodass sich schon bald die Expansion in andere Bezirke lohnt, damit man nicht zu lange einfach nur wartet. Wer das alles beschleunigen will, muss echte Euros investieren. Damit lässt sich der Premium-Modus kaufen, in dem ihr dann nicht nur einen, sondern bis zu sieben Bauaufträge pro Bezirk gleichzeitig verteilen könnt. Mehr Einnahmen, Aktionen und Sicherheit vor der Polizei gibt es auch auf diesem Weg und Bastards of Hell gehört definitiv zu den Spielen, wo man ein paar Ausgaben einplanen sollte, will man intensiv dabei sein. Schließlich kostet teilweise sogar der Ausbau einiger Gebäude auf höhere Level die wertvollen Coins. Steht die Infrastruktur erst einmal grundsätzlich gehet es daran, mit all dem Geld zu verdienen. Die Gebäude wie Stripklub, Kneipe und Werkstatt werfen sowieso Geld ab, aber wer noch ein wenig was auf der Seite beschaffen möchte, startet ein paar Überfälle, treibt Schutzgelder ein oder dealt einfach klassisch mit Drogen. Das sich solche Geschäfte nicht von allein abwickeln, braucht ihr in Bastards of Hell ein paar kräftige Jungs, die ihr im Klubhaus anheuert. Neben den Bikern der Gang gibt es in Bastards of Hell noch ein paar Spezialisten. Der Anwalt erschließt neue Bezirke, indem er dort die legalen Formalitäten klärt. Der Schutzgelderpresser spricht mit anderen Spielern eine unmissverständliche Sprache und solltet ihr mal nicht eingeloggt sein, hilft euch der Sergeant of Arms, die Geschäfte automatisiert am Laufen zu halten. Mit anderen Spielern könnt ihr euch natürlich aus zusammenschließen und so eine erfolgreiche und Respekt einflößende Gang aufstellen. Mit dieser könnt ihr dann die lohnenden Zoll-Depots überfallen, euch mit Gangs, die euch auf der Straße schief anguckten, einen ausgewachsenen Bandenkrieg liefern oder einfach nur auf die Vorteile eines gemeinsamen Geldtopfes für Notzeiten zurückgreifen.
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